Ausbildungen im Hotelgewerbe und Gastgewerbe

Lesedauer: 3 Minuten.

Das Hotelgewerbe und Gastgewerbe in Deutschland hat seine dualen Ausbildungs­berufe im Jahr 2022 aktualisiert. Was musst du wissen?

Was ist neu an den Ausbildungen im Hotelgewerbe und Gastgewerbe?

Mit sechs modernisierten und einer neu geschaffe­nen Ausbil­dungs­ordnung gehen die Hotel-, Gastronomie- und Küchenberufe in das im August 2022 beginnende neue Ausbildungsjahr. Dies teilte das Bundesinstitut für Berufs­bildung (BIBB) am 15.03.2022 mit.

Differenzierte Berufsprofile und moderne, attraktive Ausbildungsinhalte, die Themen wie Nachhaltigkeit, Umwelt­schutz und Digitalisierung aufgreifen, sollen wieder verstärkt das Interesse von jungen Men­schen für eine Karriere in Hotellerie und Gastronomie wecken. Die sieben über­arbeiteten Ausbildungsordnungen hat das Bundesinstitut für Berufs­bildung (BIBB) gemeinsam mit den zuständigen Bundesministerien sowie den Sozialpartnern und Sachverständigen aus der betrieblichen Praxis im Auftrag der Bundesregierung entwickelt.

Die Restaurantfachleute heißen künftig Fachleute für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie. Die neue Berufsbezeichnung macht deutlich, dass es sich hier künftig um die Veranstaltungsspezialisten der Branche handelt.

Neue Ausbildung Fachkraft für Gastronomie

Die Fachkräfte für Gastronomie, deren Bezeichnung bislang Fachkraft im Gastgewerbe lautete, sowie die Fachleute für Systemgastronomie vervollständigen die Gruppe der Gastronomieberufe. Fachkräfte für Gastronomie bleiben die Allrounder im Gastgewerbe mit einem Schwerpunkt im Verkauf und der Gästebetreuung. Fachleute für Systemgastronomie organisieren künftig alle Bereiche eines Restaurants. Sie steuern unter anderem Arbeitsabläufe und überwachen die Qualität der Produkte und Prozesse.

Die Hotelfachleute bleiben die Generalisten in Beherbergungsbetrieben und betreuen Gäste auch weiterhin von der Ankunft bis zur Abreise.

Bei der Ausbildung zum Kaufmann für Hotelmanagement liegt der Schwerpunkt der Ausbildung künftig noch stärker im kaufmännischen Bereich.

Neue Bezeichnung: Kaufmann für Hotelmanagement

Der Ausbildungsberuf Hotelkaufmann/Hotelkauffrau wird umbenannt in Kaufmann/Kauffrau für Hotelmanagement. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt künftig noch stärker im kaufmännischen Bereich und stellt somit eine Alternative zu praxisorientierten Bachelor-Studiengängen dar.

Für Köche und Köchinnen wird künftig in der Ausbildung eine Vertiefung für vegetarische und vegane Küche angeboten, womit Trends zu veränderten Ernährungsgewohnheiten aufgegriffen werden.

Neuer zweijähriger Ausbildungsberuf Fachkraft Küche

Neu geschaffen wird der zweijährige Ausbildungsberuf Fachkraft Küche. Er richtet sich vor allem an praktisch begabte Jugendliche, die Köche und Köchinnen künftig bei der Zubereitung von Speisen und Gerichten unterstützen. Diesen Jugendlichen wird somit ein qualifizierter Berufsabschluss mit weiteren Anschlussmöglichkeiten eröffnet.

Die neuen Ausbildungsordnungen eröffnen vielfältige Aufstiegs- und Karriere­möglichkeiten. Je nach Ausbildungsberuf sind zum Beispiel Fortbildungen zum Hotelmeister/zur Hotelmeisterin, zum Restaurantmeister/zur Restaurantmeisterin, zum Küchenmeister/zur Küchenmeisterin, zum Fachwirt/zur Fachwirtin im Gastgewerbe oder zum/zur Staatlich Geprüften Betriebswirt/-in möglich.

Die sieben modernisierten beziehungsweise neuen Ausbildungsordnungen und die darauf abgestimmten, von der Kultusministerkonferenz (KMK) für den schulischen Teil der dualen Ausbildung erarbeiteten Rahmenlehrpläne treten zum 1. August 2022 in Kraft.

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