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Berufsschule: Was muss ich dazu wissen?

Die Berufsschule ist Teil des dualen Ausbildungssystems, bei dem Auszubildende parallel zur betrieblichen Ausbildung im Unternehmen eine schulische Ausbildung erhalten. Was muss du dazu wissen?

Das ist eine Berufsschule

Eine Berufsschule ist eine Schule, in der du lernst, wie man einen bestimmten Beruf ausübt. In Deutschland ist sie Teil des dualen Ausbildungssystems. Das bedeutet, dass du während deiner Ausbildung sowohl im Betrieb arbeitest als auch in der Berufsschule lernst.

Die Berufsschule hilft dir, die wichtigen theoretischen Kenntnisse für deinen Beruf zu erlernen. Du hast dort verschiedene Fächer, die mit deinem Beruf zu tun haben, aber auch allgemeine Fächer wie Wirtschaft, Recht oder Sprachen.

Berufsschulen sind wichtig, um junge Leute auf die Arbeitswelt vorzubereiten und dafür zu sorgen, dass es genug Fachkräfte in verschiedenen Bereichen gibt. Sie helfen auch dabei, dass die Wirtschaft gut funktioniert und wettbewerbsfähig bleibt.

Die Ausbildung in der Berufsschule wechselt sich mit der Arbeit im Betrieb ab. So kannst du das Gelernte gleich in der Praxis anwenden. Wenn du deine Ausbildung erfolgreich abschließt, bekommst du einen anerkannten Berufsabschluss. Damit kannst du ins Berufsleben starten.

Wie oft geht man in die Berufsschule in einer dualen Ausbildung?

In einer dualen Ausbildung wechseln sich die Phasen der betrieblichen Ausbildung und der schulischen Ausbildung an der Berufsschule ab. Die Häufigkeit, mit der man die Berufsschule besucht, kann je nach Ausbildungsberuf und Bundesland variieren. Im Allgemeinen gibt es zwei gängige Modelle:

  1. Blockunterricht: Bei diesem Modell besuchen Auszubildende die Berufsschule für mehrere Wochen am Stück, beispielsweise 3 bis 6 Wochen, und arbeiten danach wieder für einen längeren Zeitraum im Betrieb. Dieser Wechsel zwischen Berufsschule und Betrieb wiederholt sich während der gesamten Ausbildungszeit.
  2. Teilzeitunterricht: In diesem Modell gehen die Auszubildenden regelmäßig, meist wöchentlich, an ein oder zwei Tagen pro Woche zur Berufsschule und arbeiten an den anderen Tagen im Betrieb.

In beiden Fällen sollte die Verteilung der Zeit zwischen Berufsschule und Betrieb etwa 30-40 % für die schulische Ausbildung und 60-70 % für die betriebliche Ausbildung betragen. Die genaue Aufteilung und der Unterrichtsplan können von der jeweiligen Berufsschule und dem Ausbildungsbetrieb festgelegt werden und sind in der Regel im Ausbildungsvertrag oder im Ausbildungsplan festgehalten.

Welchen Unterricht erhält man in der Berufsschule?

In der Berufsschule erhält man eine Kombination aus fachspezifischem und allgemeinbildendem Unterricht, der auf den jeweiligen Ausbildungsberuf zugeschnitten ist. Die genauen Fächer und Unterrichtsinhalte können je nach Beruf und Bundesland variieren, aber im Allgemeinen umfassen sie:

  1. Fachtheorie: Hier werden die fachlichen Grundlagen und Kenntnisse vermittelt, die für den jeweiligen Beruf benötigt werden. Beispielsweise erlernen angehende Elektroniker die Grundlagen der Elektrotechnik, während angehende Köche sich mit Lebensmittellehre und Zubereitungstechniken befassen.
  2. Fachpraxis: In der praktischen Ausbildung werden handwerkliche Fertigkeiten und Fähigkeiten vermittelt, die für die Ausübung des Berufs erforderlich sind. Die Auszubildenden haben hier die Möglichkeit, das im theoretischen Unterricht Gelernte in der Praxis anzuwenden und zu vertiefen.
  3. Allgemeinbildende Fächer: Neben der Fachtheorie und -praxis werden auch allgemeinbildende Fächer wie Deutsch, Mathematik, Englisch oder eine andere Fremdsprache, Sozialkunde, Wirtschaft und Recht unterrichtet. Diese Fächer vermitteln wichtige Grundlagen, die für das Verständnis des Berufs und das Arbeiten im gesellschaftlichen Kontext benötigt werden.
  4. Wahlfächer: In einigen Berufsschulen können Auszubildende auch Wahlfächer belegen, um ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in bestimmten Bereichen zu vertiefen oder zu erweitern. Diese Fächer können beispielsweise weitere Fremdsprachen, EDV-Kenntnisse oder Fachthemen sein, die über das vorgeschriebene Curriculum hinausgehen.

Der genaue Lehrplan und die Fächerkombination können je nach Berufsschule und Ausbildungsberuf unterschiedlich sein. Die Inhalte sind jedoch immer darauf ausgerichtet, die Auszubildenden optimal auf die Anforderungen ihres Berufs und den Arbeitsmarkt vorzubereiten.

Der Unterricht an der Berufsschule ist in der Regel sehr praxisnah und orientiert sich stark an den Anforderungen des jeweiligen Ausbildungsberufs. Die Schüler lernen in verschiedenen Fächern und Kursen, die je nach Ausbildungsrichtung variieren können. Einige Beispiele für Fächer und Inhalte sind:

  • Berufskunde: Hier lernen die Schüler alles über ihren Ausbildungsberuf, wie z.B. dessen Geschichte, die aktuellen Entwicklungen und die verschiedenen Tätigkeiten, die sie später ausüben werden.
  • Fachtheorie: In diesem Fach geht es um die theoretischen Grundlagen des Berufs, wie z.B. physikalische Gesetze bei technischen Berufen oder mathematische Formeln bei kaufmännischen Berufen.
  • Deutsch/Kommunikation: In diesem Fach geht es darum, die sprachlichen Fähigkeiten der Schüler zu verbessern, damit sie später im Beruf gut kommunizieren können. Hierzu gehört beispielsweise das Verfassen von E-Mails oder das Erstellen von Berichten.
  • Mathematik: Hier lernen die Schüler mathematische Grundlagen, die für ihren Beruf relevant sind. Beispielsweise kann es um Prozentrechnung oder das Berechnen von Flächen und Volumen gehen.
  • Fachpraxis: In diesem Fach üben die Schüler praktische Fertigkeiten, die für ihren Beruf wichtig sind. Je nach Beruf kann das beispielsweise das Bedienen von Maschinen, das Anfertigen von Bauteilen oder das Ausführen von Kundenberatungen sein.

Wie ist der Unterricht in einer Berufsschule?

Der Unterricht an der Berufsschule ist in der Regel sehr praxisnah und orientiert sich stark an den Anforderungen des jeweiligen Ausbildungsberufs. Die Schüler lernen in verschiedenen Fächern und Kursen, die je nach Ausbildungsrichtung variieren können. Einige Beispiele für Fächer und Inhalte sind:

  • Berufskunde: Hier lernen die Schüler alles über ihren Ausbildungsberuf, wie z.B. dessen Geschichte, die aktuellen Entwicklungen und die verschiedenen Tätigkeiten, die sie später ausüben werden.
  • Fachtheorie: In diesem Fach geht es um die theoretischen Grundlagen des Berufs, wie z.B. physikalische Gesetze bei technischen Berufen oder mathematische Formeln bei kaufmännischen Berufen.
  • Deutsch/Kommunikation: In diesem Fach geht es darum, die sprachlichen Fähigkeiten der Schüler zu verbessern, damit sie später im Beruf gut kommunizieren können. Hierzu gehört beispielsweise das Verfassen von E-Mails oder das Erstellen von Berichten.
  • Mathematik: Hier lernen die Schüler mathematische Grundlagen, die für ihren Beruf relevant sind. Beispielsweise kann es um Prozentrechnung oder das Berechnen von Flächen und Volumen gehen.
  • Fachpraxis: In diesem Fach üben die Schüler praktische Fertigkeiten, die für ihren Beruf wichtig sind. Je nach Beruf kann das beispielsweise das Bedienen von Maschinen, das Anfertigen von Bauteilen oder das Ausführen von Kundenberatungen sein.

Die Schüler arbeiten im Unterricht oft alleine oder in Gruppen an praktischen Aufgaben oder theoretischen Übungen. Dabei werden sie von den Lehrkräften unterstützt und erhalten Feedback zu ihrer Arbeit. Ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts ist auch der Austausch unter den Schülern, bei dem sie ihre Erfahrungen und Erkenntnisse teilen und sich gegenseitig helfen können.

Die Schüler arbeiten im Unterricht oft alleine oder in Gruppen an praktischen Aufgaben oder theoretischen Übungen. Dabei werden sie von den Lehrkräften unterstützt und erhalten Feedback zu ihrer Arbeit. Ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts ist auch der Austausch unter den Schülern, bei dem sie ihre Erfahrungen und Erkenntnisse teilen und sich gegenseitig helfen können.

Fragen und Antworten

  1. Was ist eine Berufsschule?

    Eine Berufsschule ist eine Schule, in der man lernt, wie man einen Beruf ausübt. Sie ist Teil des dualen Ausbildungssystems in Deutschland.

  2. Was lernt man in der Berufsschule?

    In der Berufsschule lernt man die theoretischen Grundlagen und praktischen Fertigkeiten für einen bestimmten Beruf sowie allgemeinbildende Fächer wie Deutsch, Mathematik und Englisch.

  3. Wie lange dauert eine Ausbildung an einer Berufsschule?

    Die Dauer einer Ausbildung an einer Berufsschule hängt vom Beruf ab und dauert in der Regel zwischen 2 und 3,5 Jahren.

  4. Muss man für die Berufsschule bezahlen?

    Nein, der Besuch einer Berufsschule ist in Deutschland kostenlos. Die Kosten werden von den Bundesländern getragen.

  5. Wie oft geht man in der dualen Ausbildung zur Berufsschule?

    In der dualen Ausbildung besucht man die Berufsschule entweder im Blockunterricht für mehrere Wochen am Stück oder im Teilzeitunterricht ein bis zwei Tage pro Woche.

  6. Was passiert nach Abschluss der Berufsschule?

    Nach erfolgreichem Abschluss der Berufsschule und der betrieblichen Ausbildung erhält man einen anerkannten Berufsabschluss. Damit kann man ins Berufsleben starten.

  7. Was sind die Voraussetzungen für den Besuch einer Berufsschule?

    Die Voraussetzungen für den Besuch einer Berufsschule sind meistens ein Hauptschulabschluss und ein Ausbildungsvertrag mit einem Betrieb.

  8. Kann man auch ohne Ausbildungsvertrag eine Berufsschule besuchen?

    In der Regel benötigt man einen Ausbildungsvertrag, um eine Berufsschule zu besuchen. Es gibt jedoch auch berufsvorbereitende Maßnahmen für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz.

  9. Gibt es auch Berufsschulen für Erwachsene?

    Ja, es gibt auch Berufsschulen für Erwachsene, die eine berufliche Umschulung oder Weiterbildung anbieten. Diese werden oft als Abendschulen oder Volkshochschulen bezeichnet.

  10. Wie finde ich eine passende Berufsschule für meinen Wunschberuf?

    Du kannst im Internet nach Berufsschulen in deiner Nähe suchen oder dich bei der Arbeitsagentur, der Handwerkskammer oder der Industrie- und Handelskammer informieren.

  11. Was ist ein duales Studium?

    Ein duales Studium ist eine Kombination aus Studium an einer Hochschule und praktischer Ausbildung in einem Betrieb. Es ermöglicht den Erwerb eines akademischen Grades und Berufserfahrung gleichzeitig.

  12. Gibt es eine Altersgrenze für den Besuch einer Berufsschule?

    Nein, es gibt keine feste Altersgrenze für den Besuch einer Berufsschule. Es ist jedoch üblich, dass die meisten Schüler zwischen 15 und 25 Jahren alt sind.

  13. Was ist der Unterschied zwischen einer Berufsschule und einer Fachschule?

    Eine Berufsschule ist Teil des dualen Ausbildungssystems und bietet eine Ausbildung in Kombination mit einer betrieblichen Ausbildung an. Eine Fachschule hingegen ist eine weiterführende Schule, die auf eine bestimmte Fachrichtung spezialisiert ist und meist nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung besucht wird.

  14. Kann man nach einer Berufsschule noch studieren?

    Ja, nach einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung und einer bestimmten Berufserfahrung kann man unter bestimmten Voraussetzungen auch ein Studium beginnen. In manchen Fällen ist auch die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife erforderlich.

Unterrichtsmaterialien und Lernmethoden in Berufsschulen

In der Berufsschule werden verschiedene Unterrichtsmaterialien und Lernmethoden verwendet, um den Unterricht abwechslungsreich, interessant und effektiv zu gestalten. Dazu gehören Lehrbücher, Arbeitshefte, digitale Medien wie Videos und Lernsoftware, sowie praktische Arbeitsmittel, die den Berufsalltag simulieren. Zum Beispiel wird in einer Berufsschule für KFZ-Mechatroniker mit Werkzeugen, Motoren und Fahrzeugen gearbeitet, um die praktischen Fertigkeiten zu erlernen.

Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedürfnissen können in der Berufsschule zusätzliche Unterstützung bekommen, beispielsweise durch verlängerte Prüfungszeiten, spezielle Lehrmittel oder angepasste Lehrpläne. Die Berufsschule arbeitet oft mit externen Fachleuten und Beratungsstellen zusammen, um individuelle Lösungen für betroffene Schüler zu finden. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass alle Schüler die bestmöglichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Berufsausbildung erhalten.

Darüber hinaus kommen unterschiedliche Lernmethoden zum Einsatz, um auf die verschiedenen Lerntypen der Schüler einzugehen. Dazu gehören der Frontalunterricht, Gruppenarbeiten, Projekte, Experimente und selbstständiges Lernen. Lehrer setzen auch moderne Methoden wie digitales Lernen, interaktive Whiteboards oder E-Learning-Plattformen ein, um den Unterricht zeitgemäß und ansprechend zu gestalten.

Schülervertretung und Schulleben

Die Schülervertretung ist ein wichtiges Element im Schulleben der Berufsschule. Sie vertritt die Interessen der Schülerinnen und Schüler gegenüber der Schulleitung, den Lehrern und anderen Institutionen. Die Schülervertretung setzt sich aus gewählten Klassen- und Jahrgangssprechern zusammen, die sich regelmäßig treffen, um Probleme und Anliegen der Schüler zu besprechen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.

Neben der Vertretung der Schülerinteressen organisiert die Schülervertretung auch Veranstaltungen und Aktionen, die das Schulleben bereichern und das Miteinander fördern. Dazu gehören Schul- und Sportfeste, kulturelle Veranstaltungen, Projekte zur Berufsorientierung und soziales Engagement. Die Schülervertretung trägt somit aktiv zur Gestaltung des Schullebens bei und sorgt dafür, dass die Schülerinnen und Schüler auch außerhalb des Unterrichts eine positive Lernumgebung erfahren.

Lehrer und Ausbilder in der Berufsschule

Lehrer und Ausbilder an der Berufsschule haben sowohl pädagogische als auch fachliche Qualifikationen und Erfahrungen. Sie sind in der Regel Experten in ihrem Fachgebiet und haben oft selbst eine Berufsausbildung oder sogar Berufserfahrung in dem Bereich, den sie unterrichten. Das ermöglicht ihnen, den Schülern praxisnahe und anschauliche Beispiele zu vermitteln und sie optimal auf ihren zukünftigen Beruf vorzubereiten.

Lehrer und Ausbilder nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil, um ihre Fachkenntnisse und pädagogischen Fähigkeiten zu erweitern. Sie können den Schülern beispielsweise bei der Vorbereitung von Bewerbungen oder bei der Suche nach einem Praktikumsplatz helfen. Ihre Unterstützung ist entscheidend für den Lernerfolg und die persönliche Entwicklung der Schüler.

Darüber hinaus haben Lehrer und Ausbilder an Berufsschulen auch pädagogische Kompetenzen, die ihnen helfen, den Unterricht didaktisch sinnvoll und ansprechend zu gestalten. Sie gehen individuell auf die Bedürfnisse der Schüler ein, unterstützen sie bei Lernschwierigkeiten und fördern ihre Talente und Fähigkeiten. Durch ihre Fachkenntnis und ihr pädagogisches Geschick tragen sie maßgeblich zum Lernerfolg der Schüler bei.

Zusammenarbeit zwischen Betrieb und Berufsschule

Die Zusammenarbeit zwischen dem Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule ist ein zentraler Aspekt des dualen Ausbildungssystems. Beide Institutionen arbeiten eng zusammen, um den Auszubildenden eine optimale Ausbildung zu bieten. Dabei ist die Berufsschule für die Vermittlung der theoretischen Grundlagen und fachlichen Kenntnisse zuständig, während der Betrieb die praktische Ausbildung und die Vermittlung von handwerklichen Fertigkeiten übernimmt.

Die Kommunikation zwischen Betrieb und Berufsschule ist entscheidend für den Erfolg der Ausbildung. Lehrer und Ausbilder tauschen sich regelmäßig über den Lernfortschritt, die Leistungen und das Verhalten der Auszubildenden aus. Bei Problemen oder Schwierigkeiten wird gemeinsam nach Lösungen gesucht, um den Auszubildenden bestmöglich zu unterstützen. Auch die Prüfungsvorbereitung und die Abschlussprüfung selbst werden in enger Zusammenarbeit zwischen Betrieb und Berufsschule durchgeführt.

Unterstützung für Schüler mit besonderen Bedürfnissen

Berufsschulen bieten auch Unterstützung für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedürfnissen oder Lernschwierigkeiten an. Dies kann zum Beispiel in Form von individueller Förderung, Lernhilfen oder speziellen Unterrichtsmaterialien erfolgen. In manchen Fällen stehen auch Sonderpädagogen oder Integrationshelfer zur Verfügung, die den betroffenen Schülern gezielt helfen.

Auch bei der Auswahl und dem Wechsel von Ausbildungsplätzen können die Berufsschulen unterstützend tätig werden. Sie stehen in engem Kontakt mit den Ausbildungsbetrieben und können so gemeinsam mit den Schülern und deren Eltern geeignete Lösungen finden, um die Ausbildung erfolgreich abzuschließen.

Projekte und Gruppenarbeiten in der Berufsschule

Projekte und Gruppenarbeiten spielen in der Berufsschule eine wichtige Rolle, da sie den Lernprozess unterstützen und die Zusammenarbeit der Schüler fördern. Durch das gemeinsame Arbeiten an einer Aufgabe oder einem Projekt lernen die Schüler, Verantwortung zu übernehmen, Probleme zu lösen und im Team zu arbeiten – wichtige Fähigkeiten für den späteren Berufsalltag.

Ein Beispiel für ein Projekt in der Berufsschule könnte die Planung und Durchführung einer Veranstaltung sein, bei der Schüler aus verschiedenen Ausbildungsberufen zusammenarbeiten müssen. Angehende Veranstaltungstechniker kümmern sich um die Technik, während angehende Köche für das Catering zuständig sind und kaufmännische Auszubildende das Budget und die Organisation übernehmen. Solche Projekte und Gruppenarbeiten ermöglichen es den Schülern, praktische Erfahrungen zu sammeln und ihre erworbenen Kenntnisse direkt anzuwenden.

Ein typischer Tag in der Berufsschule

Der typische Berufsschulalltag hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel dem Lehrplan, der Dauer des Unterrichts und dem Berufsfeld des Schülers. Im Allgemeinen lässt sich aber sagen, dass Berufsschüler in der Regel an ein oder zwei Tagen in der Woche zur Schule gehen, während sie an den anderen Tagen in ihrem Ausbildungsbetrieb arbeiten.

Ein typischer Tag an der Berufsschule beginnt in der Regel morgens um 8 oder 9 Uhr und endet nachmittags gegen 15 oder 16 Uhr. Der Unterricht ist meist in Blöcken von 90 Minuten aufgeteilt, mit kurzen Pausen dazwischen. Die Fächer, die ein Schüler belegt, hängen von seinem Ausbildungsberuf ab und können zum Beispiel Deutsch, Mathematik, Berufskunde, Fachpraxis oder Fremdsprachen umfassen.

In den theoretischen Fächern werden den Schülern die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die sie für ihre zukünftige Arbeit benötigen. Dabei wird oft Wert auf eine praxisnahe Ausbildung gelegt, so dass die Schüler lernen, wie sie das Gelernte in ihrem Berufsalltag anwenden können.

In der Fachpraxis lernen die Schüler die praktischen Fertigkeiten, die sie für ihren Beruf benötigen, wie zum Beispiel den Umgang mit Werkzeugen, Maschinen oder Kunden. Hierbei arbeiten die Schüler oft in Gruppen und unter Anleitung von erfahrenen Fachlehrern.

Zwischen den Unterrichtseinheiten haben die Schüler oft Pausen, in denen sie sich mit ihren Mitschülern austauschen, etwas essen oder sich ausruhen können.

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