Nach der Berufsausbildung: Weiterbildung zum Meister

Nach der dualen Berufsausbildung kannst du in Deutschland eine Weiterbildung zum Meister machen. Das lohnt sich fĂĽr die Karriere und fĂĽr dein Einkommen.

Weiterbildung zum Meister in Deutschland

Die Meisterausbildung in Deutschland ist eine staatlich anerkannte formale Ausbildung, die nach dem Abschluss eines Studiums oder einer Fachschule absolviert werden kann. Diese Weiterbildung ermöglicht es den früheren Azubis, sich in ihrem jeweiligen Fach zu spezialisieren und damit ihre Karrierechancen zu verbessern.

Warum einen Meistertitel in Deutschland?

Der Meistertitel ist in Deutschland ein anerkannter Abschluss, der von einer Kammer oder anderen anerkannten Stellen in einem anerkannten Handwerk vergeben wird. Wesentlicher Anlass für den Erwerb des Meisterbriefs ist es für die meisten, dass sie dadurch ihre eigene Firma gründen und führen können oder eine andere Firma übernehmen können. Auch kannst du als Meister in Firmen in leitender Funktion als Angestellter arbeiten und dadurch deutlich mehr Geld verdienen.

Der Meistertitel stellt sicher, dass du dafür über die notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse verfügst. Und: Wer seinen Meistertitel macht, hat auch gezeigt, dass er bereit, motiviert und ausdauernd genug ist, sich weiterzuentwickeln.

Weiterhin kannst du nach Erhalt des Meistertitels auch an weiterführenden Studiengängen teilnehmen, beispielsweise ein Hochschulstudium absolvieren selbst wenn du kein Abitur hast.

Wie wird man Meister in Deutschland?

In Deutschland gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Meistertitel zu erwerben. Du kannst entweder eine fundierte Ausbildung absolvieren oder die Prüfung vor einer Kammer ablegen. Beide Wege sind gleichwertig und haben ihre Vor- und Nachteile.

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Wer kann Meister werden in Deutschland?

Um die Prüfung zum Meister abzulegen, muss man mindestens drei Jahre lang in dem entsprechenden Handwerk tätig sein und sich auf die Prüfung vorbereitet haben. Die meisterliche Prüfung besteht aus einer schriftlichen, mündlichen und praktischen Komponente. Theoretische Kenntnisse werden unter anderem in den Bereichen Betriebswirtschaft, Recht und Arbeitsorganisation abgefragt. Im praktischen Teil geht es um das Wissen und Können des Handwerks, beispielsweise Fragen zur Produktionstechnik, Qualitätsmanagement oder Marketing.

Die Prüfungen zum Meister in Deutschland sind in zwei Teile gegliedert: die allgemeine und die fachspezifische Prüfung. Die allgemeine Prüfung umfasst einen schriftlichen und einen mündlichen Teil, während die fachspezifische Prüfung nur schriftlich ist.

In der allgemeinen Prüfung wird überprüft, ob der Kandidat die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten für das Meisterhandwerk erworben hat. Dazu gehören unter anderem Kenntnisse in Betriebswirtschaft, Recht und Arbeitsorganisation. Im Fachteil wird geprüft, ob der Kandidat das Wissen und Können seines Handwerks beherrscht. Hierzu gehören unter anderem Fragen zur Produktionstechnik, Qualitätsmanagement und Marketing.

Dauer und Kosten der Weiterbildung zum Meister

Dauer und Kosten der Weiterbildung zum Meister sind sehr unterschiedlich. Es kommt auf dein Handwerk, dein Bundesland und die von dir gewählte Lernform an. Du musst etwa mit Kosten von etwa 3.000 bis 5.000 Euro rechnen, aber es gibt auch Förderungen. Die Dauer der Weiterbildung zum Meister variiert ebenfalls je nach Bundesland und beträgt in der Regel 18 bis 36 Monate.

FĂĽr deine Vorbereitung der MeisterprĂĽfung gibt es bereits viele Online-Kurse (Meisterlehrgänge), die du bequem von zu Hause aus machen kannst – nach Feierabend oder am Wochenende. Eventuell kannst du dich auch etwa zweimal wöchentlich fĂĽr einige Stunden von deiner Arbeit freistellen lassen, um noch mehr Zeit zum Lernen zu bekommen.

Mit solchen Online-Kursen bist du zeitlich unabhängig und kannst dich substanziell vorbereiten.

Wer bietet Meisterlehrgänge an?

Sie SGD bietet beispielsweise Meisterlehrgänge in diesen Berufen an*:

Vorteil ist hier, dass du dir zwei kostenlose Probelektionen ansehen kannst und diese Meisterschule nur 24 Monate in Anspruch nimmt.

Andere Institute bieten weitere Kurse an. Am besten du bemĂĽhst dazu eine Suche in einer Suchmaschine.

Fördermittel für die Weiterbildung zum Meister

Für die Weiterbildung zum Meister in Deutschland gibt es verschiedene Förderungen, darunter:

  • das Meister-Bafög durch das Bundesministerium fĂĽr Bildung und Forschung (BMBF)
  • Förderung durch den aktuellen Arbeitgeber
  • Bildunsgkredite
  • Förderungen durch das Bundesland, in dem man lebt
  • UnterstĂĽtzung durch die Arbeitsagentur

Schlussfolgerung

Der Meister ist eine anerkannte Abschlussprüfung in Deutschland, die den Prüflingen die Möglichkeit gibt, sich weiterzubilden und ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zu vertiefen. Diese Prüfung ist jedoch nicht nur für die, die sie ablegen möchten, sondern auch für die Arbeitgeber von Vorteil. Denn ein abgeschlossener Meister hat meistens bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne.

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