Unternehmensnachfolge durch Fachkräfte aus dem Ausland?

Wie kann man eine Unternehmensnachfolge durch Fachkräfte aus dem Ausland sichern? Wir haben dazu einige Ideen zusammengetragen.

Problemlage

Tausende der über drei Millionen deutschen Unternehmen haben Nachwuchsprobleme. In vielen Fällen betrifft dies nicht nur die Ebene der Fachkräfte, sondern auch der Führungskräfte und der Unternehmensleitung. Es ist oft schwer, einen geeigneten Nachfolger für ein Unternehmen in Deutschland zu finden.

Wir kennen unzählige Fälle, in denen klassische Ansätze nicht funktionierten,

  • in denen kein Familiennachfolger zur Verfügung stand, um die Nachfolge anzutreten,
  • es keinen Gesellschafterkreis gab, aus dem man schöpfen konnte,
  • Führungskräfte zur Übernahme der Leitung nicht zur Verfügung standen,
  • Gespräche mit anderen Unternehmen zum Verkauf oder Fusion nicht erfolgreich waren,
  • Inserate in Tageszeitungen, Fachzeitschriften oder auf dem Portal Nexxt Change erfolglos blieben,
  • und auch die Kammern und Wirtschaftsförderungen nicht weiterhelfen konnten.

Nicht wenige Inhaber überlegen daher notgedrungen, auch international nach Kandidatinnen und Kandidaten zu suchen. Erfolglose Suchen in Deutschland machen dies manchmal zum letzt möglichen Schritt.

Unternehmensnachfolge durch Fachkräfte aus dem Ausland

Unternehmensnachfolge durch Fachkräfte aus dem Ausland: Fragen und Antworten

  1. Wie wähle ich die Nachfolge aus?

    Hierzu sollten Sie lange überlegen und sich beraten lassen. Hilfreich ist in jedem Falle aber die Erstellung eines Anforderungsprofils. Listen Sie hier die erforderlichen fachlichen, persönlichen und kaufmännischen Kompetenzen auf. Auch die Problemlösungskompetenz und Entscheidungsfindung sollte hier eine Rolle spielen. Weitere Faktoren: psychische Stabilität, Konfliktfähigkeit, Durchsetzungsvermögen und Gesprächsbereitschaft. Testen Sie jeden Kandidaten / jede Kandidatin anhand dieses Profils.

  2. Können Interessenten aus Drittstaaten zum Gespräch nach Deutschland kommen?

    Interessenten aus nicht-EU-Staaten (Drittstaaten) können ein Visum zur Arbeitsplatzsuche für ein halbes Jahr bekommen und sich bei Ihnen vorstellen und Gespräche führen. Auch Probearbeiten ist nach Abstimmung mit der Ausländerbehörde möglich. Sie sollten beachten, dass die Beantragung eines solchen Visums einige Zeit dauern kann (einige Wochen).

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