BFD für Ausländer in Deutschland

Lesedauer: 2 Minuten.

BFD für Ausländer in Deutschland: Mit dem BFD können sich ausländische Bewerberinnen und Bewerber in Deutschland im Bereich Soziales, Ökologie, Kultur, Sport, Integration, Zivilschutz und Katastrophenschutz engagieren. Der Bundesfreiwilligendienst BFD ist offen für Beweberinnen und Bewerber aus allen Staaten der Welt.

Bundesfreiwilligendienst BFD für Ausländer

  • Können Ausländer BFD machen?

    Auch Ausländer aus der EU und aus nicht-EU-Staaten können einen BFD in Deutschland machen. Der BFD eignet sich aus unserer Sicht für Ausländer, die Deutsch lernen möchten und/oder einen Übergang vor oder nach dem Studium oder einer Ausbildung zu überbrücken haben. Es bestehen nur geringe Anforderungen an ausländische Bewerberinnen und Bewerber.

  • Was ist der BFD?

    Der Bundesfreiwilligendienst ist ein freiwilliger Dienst von deutschen oder ausländischen Frauen und Männern. Personen beliebigen Alters können sich bewerben. Es geht beim Bundesfreiwilligendienst darum, dass sich Menschen für das Allgemeinwohl in Deutschland engagieren. Daher werden BFD-Plätze im Bereich Soziales (Gesundheit), Ökologie und Naturschutz, Kultur und Wissenschaft oder im Bereich Sport, Integration und Zusammenleben oder im Zivil- und Katastrophenschutz angeboten. Arbeitgeber können beispielsweise Vereine und Organisationen, die öffentliche Hand und gemeinnütze Unternehmen sein.

  • Was ist der Vorteil des BFD für Ausländer?

    Der Vorteil des BFD ist es, dass auch Bewerberinnen und Bewerber aus Nicht-EU-Staaten und mit nur wenig Deutschkenntnissen hierüber in Deutschland eine Tätigkeit aufnehmen können. Während sie für mehrere Monate diesen freiwilligen Dienst in Deutschland leisten, können sie ihre Deutschkenntnisse verbessern, um später eine Ausbildung, ein Studium oder eine Berufstätigkeit aufzunehmen.

  • Welche typischen Aufgaben hat am im BFD für Ausländer?

    Typische Tätigkeiten im BFD liegen im Bereich der Unterstützung und des Helfens für andere Menschen und in Projekten. Das kann in medizinischen Einrichtungen wie Krankenhäusern, sozialen Einrichtungen wie Schulen oder in Altenheimen und Behindertenheimen sein. Man kann auch in Jugendclubs, Kirchen, kulturellen Einrichtungen wie Vereinen, Bibliotheken oder im Tourismus helfen. Ebenso gibt es Plätze zum Schutz der Umwelt oder bei der Tierhilfe. Bewerber sollten nicht erwarten, Positionen mit hoher Verantwortung zu übernehmen, obwohl dies der Fall sein kann. Die konkreten Aufgaben und Bedingungen hängen sehr stark von Ihrer Gastorganisation, Ihren Sprach- und Fachkenntnissen und Ihrem Engagement ab.

  • Welche Voraussetzungen gibt es für den BFD für Ausländer?

    Die meisten Anbieter eines BFD fordern deutsche Sprachkenntnisse auf Niveau A2 oder B1. Weiterhin benötigen Nicht-EU-Bürger ein Visum. Anfallende Kosten für Visum und Anreise aus dem Ausland müssen die Bewerber selbst zahlen. Weitere Anforderungen legen die Anbieter von BFD-Plätzen selbst fest – spezielle Forderungen nach einem bestimmten Schulabschluss oder Studienabschluss gibt es aber in der Regel

  • Wie erhalte ich ein Visum für das BFD als Ausländer?

    Zunächst benötigen Sie einen BFD-Platz. Sie müssen sich erst dann um ein Visum kümmern, wenn Sie eine Zusage für Ihr BFD von einem Anbieter haben. Der Anbieter wird Sie dann informieren, wie Sie Ihr Visum beantragen müssen.

  • Wie gut muss ich Deutsch sprechen für BFD?

    Dies richtet sich nach dem Anbieter und danach, ob Sie ein Visum benötigen. In der Regel sind Deutschkenntnisse A2/B1 ausreichend.

  • Gibt es eine Altersgrenze für BFD für Ausländer?

    Es gibt keine Altersgrenze für BFD für Ausländer. Jedoch kann ein BFD in der Regel erst ab 18 Jahren begonnen werden, damit Sie sich in Deutschland ohne Zustimmung der Eltern bewegen können.

  • Wieviel verdient man im BFD?

    Im BFD gibt es keinen Verdienst. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten jedoch ein Taschengeld von maximal 426 Euro. Jeder Anbieter eines BFD entscheidet selbst darüber, ob und in welcher Höhe ein Taschengeld gezahlt wird. Darüber hinaus können Unterkunft und Verpflegung kostenlos gestellt oder die Kosten ersetzt werden. Auch hier entscheidet jedoch jede Einsatzstelle selbst, ob dies den Teilnehmerinnen und Teilnehmern angeboten werden kann. Beiträge für Renten-, Unfall-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung werden durch die Einsatzstelle ebenfalls übernommen.

  • Wie lange dauert ein BFD?

    Das Minimum liegt bei 6 Monaten. Die übliche Standardzeit liegt bei 12 Monaten und das Maximum liegt bei 18 Monate. Ein BFD kann beliebig oft wiederholt werden.

  • Wofür kann mir der BFD helfen?

    Wenn Sie Ausländer sind, kann Ihnen der BFD helfen, besser Deutsch zu lernen und Praxiserfahrungen in Deutschland zu sammeln. Beispielsweise vor einer Ausbildung oder einem Studium in Deutschland.

BFD für Ausländer in Deutschland
Beim BFD für Ausländer in Deutschland lernt man Deutsch und kann sich fachlich weiterqualifizieren.
Photo by Leon on Unsplash

Wo kann ich mich um ein BFD für Ausländer in Deutschland bewerben?

Sie benötigen zunächst eine Einsatzstelle – eine Einrichtung, bei der Sie den BFD durchführen können. Dazu können Sie über Internetportale suchen, sich direkt an Anbieter wenden oder die Hilfe von Agenturen in Anspruch nehmen. Nachdem Sie eine Einsatzstelle gefunden haben, bewerben Sie sich dort und erhalten von dort alle weiteren Informationen.

Sie können sich auf verschiedenen Portalen im Internet bewerben, u. a. hier:

Gerne können Sie auch unsere persönliche Beratung in Anspruch nehmen und unseren kostenlosen Newsletter bestellen, um unsere Ausschreibungen für BFD-Plätze zu erhalten.

BFD für Ausländer

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