Elektronikerin oder Elektroniker werden in Deutschland

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Elektronikerin oder Elektroniker werden in Deutschland: Wir erklären dir hier, welche Wege es in den Beruf gibt und was die Tätigkeit besonders macht.

Wo kann man als Elektronikerin oder Elektroniker arbeiten?

Als Elektroniker oder Elektronikerin kann man in vielen verschiedenen Branchen und mit einer Vielzahl von Spezialisierungen arbeiten. Eine wichtige Rolle spielen hierbei die Branchen Elektrotechnik, Automobilindustrie, Maschinenbau, IT und Telekommunikation. Hier sind Elektroniker und Elektronikerinnen sehr gefragt, da sie für die Herstellung, Installation und Reparatur von elektronischen Geräten und Systemen zuständig sind.

Unternehmen in Deutschland, bei denen man als Elektroniker oder Elektronikerin arbeiten kann, gibt es viele. Hier sind zehn bekannte Unternehmen:

  1. Siemens
  2. Bosch
  3. Volkswagen
  4. BMW
  5. Deutsche Telekom
  6. Daimler
  7. ThyssenKrupp
  8. Audi
  9. Continental
  10. Deutsche Bahn

Diese Unternehmen bieten nicht nur zahlreiche Arbeitsplätze für Elektroniker und Elektronikerinnen, sondern auch attraktive Karrieremöglichkeiten und ein breites Spektrum an Aufgaben.

Im Moment sind Elektroniker und Elektronikerinnen in Deutschland sehr gefragt. Das liegt vor allem daran, dass die Digitalisierung in vielen Branchen voranschreitet und elektronische Systeme immer wichtiger werden. Besonders in der Automobilindustrie und im Maschinenbau werden viele Elektroniker und Elektronikerinnen benötigt, da hier die Entwicklung und Umsetzung von neuen Technologien eine große Rolle spielt.

Aber auch in der IT und Telekommunikationsbranche sind Elektroniker und Elektronikerinnen gefragt. Hier geht es vor allem um die Installation und Wartung von Netzwerken, Servern und anderen elektronischen Systemen.

Insgesamt arbeiten in Deutschland etwa 315.000 Menschen als Elektroniker oder Elektronikerinnen. Die meisten von ihnen sind in kleinen und mittelständischen Unternehmen tätig. Aber auch große Konzerne wie Siemens und Bosch beschäftigen zahlreiche Elektroniker und Elektronikerinnen.

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Womit beschäftigt sich ein Elektroniker oder eine Elektronikerin?

Elektroniker und Elektronikerinnen beschäftigen sich mit der Herstellung, Installation und Reparatur von elektronischen Geräten und Systemen. Dabei können sie in verschiedenen Bereichen tätig sein, wie zum Beispiel in der Elektrotechnik, Automobilindustrie, Maschinenbau, IT und Telekommunikation. Die Tätigkeiten können je nach Branche, Spezialisierung und Unternehmen sehr unterschiedlich sein.

Hier sind zehn typische Aufgaben, die ein Elektroniker oder eine Elektronikerin in ihrem Arbeitsalltag erledigt:

  1. Installation von elektronischen Geräten und Systemen
  2. Durchführung von Reparaturen an elektronischen Geräten und Systemen
  3. Programmierung von Steuerungen
  4. Inbetriebnahme von elektronischen Anlagen
  5. Wartung und Inspektion von elektronischen Geräten und Systemen
  6. Durchführung von elektronischen Messungen
  7. Dokumentation von Arbeitsabläufen und Ergebnissen
  8. Fehleranalyse und -behebung an elektronischen Anlagen
  9. Konzeption und Entwicklung von elektronischen Systemen
  10. Unterstützung bei der Auswahl und Beschaffung von elektronischen Komponenten und Geräten

Eine typische Aufgabe, die ein Elektroniker oder eine Elektronikerin täglich gestellt bekommt, ist die Reparatur eines defekten Geräts oder Systems. Um diese Aufgabe zu lösen, geht der Elektroniker oder die Elektronikerin folgende Schritte durch:

  1. Analyse des Fehlers und Bestimmung der Ursache
  2. Ausbau des defekten Bauteils oder Geräts
  3. Überprüfung des Bauteils oder Geräts auf Funktionstüchtigkeit
  4. Reparatur oder Austausch des defekten Bauteils oder Geräts
  5. Wiedereinbau und Funktionstest
Über den Autor: Dr. Wolfgang Sender hat Soziologie und Politikwissenschaft studiert und schreibt als Journalist seit 2018 zu Fragen internationaler Karriere. Er ist Autor mehrerer Bücher und vieler Fachartikel. Wolfgang hat über 30 Jahre Arbeitserfahrungen in Unternehmen, Medien, Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Folgen Sie dem Autor auf LinkedIn.

Wie wird man Elektroniker oder Elektronikerin?

In der Regel wird man Elektroniker oder Elektronikerin durch eine Ausbildung. Du musst beachten, dass es auf diesem Feld mehrere verschiedene Möglichkeiten für eine Berufsausbildung als Elektroniker oder Elektronikerin gibt.

Es gibt auch Studiengänge im Bereich Elektrotechnik, die zu diesem Beruf führen können. Hier sind einige Studiengänge und passende Hochschulen:

  • Elektrotechnik an der Technischen Universität München
  • Elektrotechnik und Informationstechnik an der Universität Stuttgart
  • Elektrotechnik und Informationstechnik an der Technischen Universität Darmstadt
  • Elektrotechnik an der Universität Duisburg-Essen
  • Elektrotechnik und Informationstechnik an der RWTH Aachen

Alternativ kannst du in den Job auch über ein duales Studium einsteigen. Möglich ist hier ein duales Studium Elektrotechnik. Hier sind einige Möglichkeiten für duale Studiengänge bei einigen bekannten Unternehmen:

  • Duales Studium Elektrotechnik bei Siemens
  • Duales Studium Elektrotechnik bei Bosch
  • Duales Studium Elektrotechnik bei Volkswagen
  • Duales Studium Elektrotechnik bei der Deutschen Telekom
  • Duales Studium Elektrotechnik bei Daimler

Du findest entsprechende Angebote für ein Duales Studium im Bereich Elektro auch bei vielen kleinen Unternehmen in allen Regionen in Deutschland.

Daten und Fakten

  • Laut Statistik arbeiten in Deutschland rund 257.000 Menschen in der Elektrotechnik.
  • Im Jahr 2020 gab es über 18.000 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge im Bereich Elektronik.
  • Der durchschnittliche Bruttoverdienst eines Elektronikers/einer Elektronikerin liegt in Deutschland bei rund 3.200 Euro pro Monat.

Welche persönlichen Voraussetzungen braucht man, um Elektroniker oder Elektronikerin zu werden?

Als Elektroniker oder Elektronikerin sollte man ein hohes Interesse an Technik und Elektronik mitbringen. Auch gute mathematische Kenntnisse sind von Vorteil, da in diesem Beruf oft mit komplexen Gleichungen gearbeitet wird. Zudem sollte man sorgfältig und genau arbeiten können, um Fehler zu vermeiden. Auch Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und eine schnelle Auffassungsgabe sind wichtige Eigenschaften für diesen Beruf.

Als Elektroniker oder Elektronikerin sind Kenntnisse in Elektrotechnik, Elektronik und Programmierung unverzichtbar. Auch in den Bereichen Mechanik, Hydraulik und Pneumatik sollten grundlegende Kenntnisse vorhanden sein. Zudem ist es wichtig, dass man den Umgang mit Mess- und Prüfgeräten beherrscht. Im Bereich der soft skills sind Teamfähigkeit, Flexibilität und eine schnelle Auffassungsgabe gefragt. Auch sorgfältiges und genaues Arbeiten sowie eine hohe Problemlösungskompetenz sind von Vorteil. Zudem ist eine gute Kommunikationsfähigkeit wichtig, da man oft im Team arbeitet und mit Kunden in Kontakt tritt.

Berufsausbildung als Elektronikerin oder Elektroniker: Am häufigsten gestellte Fragen

  1. Wie läuft eine Ausbildung zum Elektronikerin oder Elektroniker ab?

    In der Dualen Berufsausbildung besuchst du für die Dauer von 2-3 Jahren eine Berufsschule. Die meiste Zeit jedoch lernst du den Beruf Elektronikerin oder Elektroniker praktisch bei deinem Arbeitgeber. Nach der Ausbildung kannst du als Elektronikerin oder Elektroniker weiter im Betrieb arbeiten, den Arbeitgeber wechseln oder dich weiterqualifizieren und selbstständig machen.

  2. Was alt kann man maximal sein für eine Berufsausbildung als Elektronikerin oder Elektroniker?

    Es gibt keine Altersbeschränkung für eine Berufsausbildung als Elektronikerin oder Elektroniker. Typisch ist eine Ausbildung in jüngeren Lebensjahren – aber auch ältere Bewerberinnen und Bewerber werden von Arbeitgebern akzeptiert.

  3. Wie sind die Chancen, als Ausländerin oder Ausländer in Deutschland Elektronikerin oder Elektroniker zu werden?

    Wenn du Deutsch auf Niveau B1 sprichst, hast du gute Chancen, in Deutschland Elektronikerin oder Elektroniker zu werden. Dies gilt auch für Bewerberinnen und Bewerber aus Drittstatten. Dazu musst du eine Berufsausbildung in Deutschland machen. Falls du in Deutschland oder im Ausland schon als Elektronikerin oder Elektroniker gearbeitet hast, kannst du dir diese Erfahrung anerkennen lassen und die Ausbildung damit verkürzen oder umgehen.

  4. Kann man bei der Tätigkeit als Elektroniker oder Elektronikerin sein eigener Chef sein?

    Ja, es ist durchaus möglich, als Elektroniker oder Elektronikerin selbstständig zu arbeiten und sein eigener Chef zu sein. In diesem Fall ist es jedoch wichtig, sich gut auf den Schritt in die Selbstständigkeit vorzubereiten und sich über die notwendigen Schritte und Formalitäten zu informieren.

  5. Welche Arbeitszeiten hat man als Elektroniker oder Elektronikerin?

    Auch die Arbeitszeiten hängen von der jeweiligen Tätigkeit ab. In manchen Berufsfeldern, wie zum Beispiel der Wartung und Instandhaltung von elektronischen Anlagen, kann es zu unregelmäßigen Arbeitszeiten kommen, da hier oft auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten gearbeitet werden muss. In anderen Berufsfeldern, wie zum Beispiel der Installation von elektrischen Anlagen im Gebäudebereich, sind hingegen eher reguläre Arbeitszeiten üblich.

  6. Eignet sich eine Tätigkeit als Elektroniker oder Elektronikerin für einen Quereinstieg?

    Grundsätzlich ist es möglich, als Quereinsteiger in den Beruf des Elektronikers oder der Elektronikerin einzusteigen. Voraussetzung ist jedoch in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem ähnlichen technischen Beruf oder einschlägige Erfahrung im Bereich Elektronik.

  7. Sollte man Elektroniker oder Elektronikerin werden, wenn man nicht so gerne mit anderen Menschen arbeitet?

    Der Beruf des Elektronikers oder der Elektronikerin erfordert oft Teamarbeit, da man häufig in einem Team von Fachleuten arbeitet. Wenn man nicht gerne mit anderen Menschen arbeitet, kann es daher schwierig sein, den Beruf auszuüben. Allerdings gibt es auch Elektroniker und Elektronikerinnen, die eigenverantwortlich und selbstständig arbeiten, zum Beispiel im Bereich der Wartung und Instandhaltung von elektronischen Anlagen.

  8. Hat man viel Ruhe bei der Arbeit als Elektroniker oder Elektronikerin?

    Ob man viel Ruhe bei der Arbeit hat, hängt von der jeweiligen Tätigkeit ab. In manchen Berufsfeldern, wie zum Beispiel der Wartung und Instandhaltung von elektronischen Anlagen, kann es durchaus ruhig zugehen. In anderen Berufsfeldern, wie zum Beispiel der Installation von elektrischen Anlagen im Gebäudebereich, kann es hingegen auch mal hektisch zugehen.

Wie viel verdient man als Elektroniker oder Elektronikerin?

Das Gehalt von Elektronikern und Elektronikerinnen hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel dem jeweiligen Berufsfeld, der Berufserfahrung und dem Bildungsabschluss. In der Regel verdienen Elektroniker und Elektronikerinnen in Deutschland zwischen 2.000 und 4.000 Euro brutto im Monat.

Wie sind die generellen Karriereaussichten für Elektroniker und Elektronikerinnen in Deutschland und weltweit?

Die Karriereaussichten für Elektroniker und Elektronikerinnen werden insgesamt als sehr gut eingeschätzt. Dies gilt nicht nur für das traditionelle Handwerk (Installation), sondern auch für technologisch fortschrittliche Branchen wie die Elektroindustrie gut. Durch die fortschreitende Digitalisierung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) wird die Elektronik immer wichtiger. Dadurch ergeben sich auch weltweit gute Karriereaussichten für Elektroniker und Elektronikerinnen.

Weiters werden Elektroniker und Elektronikerinnen auch im Bereich der erneuerbaren Energien besonders gesucht, da sie für die Installation und Wartung von Photovoltaikanlagen und Windkraftanlagen zuständig sind. Auch in der Automobilindustrie oder im Bereich der Medizintechnik gibt es gute Karriereaussichten für Elektroniker und Elektronikerinnen.

Um sich langfristig gute Karriereaussichten zu sichern, ist es gleichwohl wichtig, sich regelmäßig fortzubilden und über neueste Entwicklungen und Technologien auf dem Laufenden zu bleiben. Eine Weiterbildung zum Techniker oder ein Studium in einem technischen Bereich kann dabei helfen, die eigenen Karrierechancen zu verbessern.

Wie sind die Chancen für Ausländerinnen und Ausländer?

Für Ausländerinnen und Ausländer ist es grundsätzlich über sehr viele Wege möglich, als Elektroniker oder Elektronikerin in Deutschland zu arbeiten. Dabei ist es jedoch immer wichtig, eine Anerkennung des im Ausland erworbenen Berufsabschlusses zu beantragen. Sehr gute Deutschkenntnisse sind erforderlich, um deutsche Anleitungen, Richtlinien und Vorgaben zu verstehen und umsetzen zu können.

Für EU-Bürgerinnen und -Bürger gelten dabei die gleichen Regeln wie für deutsche Staatsbürgerinnen und -bürger. Für Nicht-EU-Bürgerinnen und -Bürger kann es hingegen schwieriger sein, eine Arbeitserlaubnis zu bekommen. Es gibt jedoch auch spezielle Programme und Initiativen, die ausländischen Fachkräften den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt erleichtern sollen, darunter insbesondere die Chancenkarte.

Wer als Ausländer oder Ausländer noch keinen Abschluss in diesem Bereich hat, kann jedoch eine duale Berufsausbildung machen. Bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz oder einer Stelle als Elektroniker oder Elektronikerin kann es hilfreich sein, sich gezielt bei Unternehmen zu bewerben, die Erfahrung im Umgang mit ausländischen Fachkräften haben. Auch eine gezielte Sprachförderung kann dabei helfen, die eigenen Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu verbessern.

Welche Berufe sind so ähnlich wie Elektroniker oder Elektronikerin?

Es gibt eine Vielzahl von Berufen, die ähnliche Tätigkeiten wie Elektroniker und Elektronikerinnen umfassen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Mechatroniker: Mechatronikerinnen und Mechatroniker sind für die Installation, Wartung und Reparatur von mechanischen und elektrischen Anlagen zuständig.
  • Industriemechaniker: Industriemechanikerinnen und Industriemechaniker sind für die Wartung und Reparatur von Produktionsanlagen zuständig.
  • IT-Systemelektroniker: IT-Systemelektronikerinnen und IT-Systemelektroniker sind für die Planung, Installation und Wartung von IT-Systemen zuständig
  • Informationselektroniker: Informationselektronikerinnen und Informationselektroniker sind für die Installation und Wartung von Informations- und Kommunikationssystemen zuständig.
  • Energieelektroniker: Energieelektronikerinnen und Energieelektroniker sind für die Installation, Wartung und Reparatur von elektrischen Energieversorgungsanlagen zuständig.
  • Elektroanlagenmonteur: Elektroanlagenmonteurinnen und Elektroanlagenmonteure installieren elektrische Anlagen in Gebäuden und Industrieanlagen.

All diese Berufe haben gemeinsam, dass sie technische Fachkräfte sind, die für die Installation, Wartung und Reparatur von elektrischen oder mechanischen Anlagen zuständig sind. Je nach Berufsfeld und Schwerpunkt können sich jedoch die genauen Aufgaben und Tätigkeiten unterscheiden.

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