Was sind EDV-Kenntnisse genau?

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Wenn man sich in Deutschland bewirbt, wird man oft nach EDV-Kenntnissen gefragt. In Zeiten von Cloud, AI und Bots klingt der Begriff EDV-Kenntnisse für viele veraltet – dennoch muss man wissen, was Unternehmen damit meinen.

Was bedeutet der Begriff EDV-Kenntnisse?

Der Begriff “EDV-Kenntnisse” steht für Kenntnisse im Bereich “Elektronische Datenverarbeitung”. Er bezieht sich auf das Wissen und die Fähigkeiten, die jemand im Umgang mit Computern und Softwareanwendungen besitzt.

Dazu gehören beispielsweise die Nutzung von Textverarbeitungsprogrammen, Tabellenkalkulationen, Präsentationssoftware, Internetrecherche und der Umgang mit Betriebssystemen.

Im Englischen wird dieser Begriff mit ‘IT-skills’ übersetzt, im Deutschen wird manchmal auch Computer-Kenntnisse verwendet.

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Welche EDV wird in Deutschland von Unternehmen eingesetzt?

In Deutschland sind verschiedene Softwarelösungen im Business-Bereich weit verbreitet. Hier ist eine Liste von Kategorien und einige der bekanntesten Programme:

  1. Textverarbeitung:
    • Microsoft Word
    • Google Docs
    • LibreOffice Writer
  2. Tabellenkalkulation:
    • Microsoft Excel
    • Google Sheets
    • LibreOffice Calc
  3. Präsentationen:
    • Microsoft PowerPoint
    • Google Slides
    • LibreOffice Impress
  4. E-Mail und Kommunikation:
    • Microsoft Outlook
    • Gmail (Google Workspace)
    • Thunderbird
  5. Projektmanagement:
    • Trello
    • Asana
    • Microsoft Project
  6. Customer Relationship Management (CRM):
    • Salesforce
    • Microsoft Dynamics 365
    • SAP CRM
  7. Enterprise Resource Planning (ERP):
    • SAP ERP
    • Microsoft Dynamics NAV
    • Oracle ERP Cloud
  8. Grafikdesign und Bildbearbeitung:
    • Adobe Photoshop
    • Adobe Illustrator
    • GIMP
  9. Videobearbeitung:
    • Adobe Premiere Pro
    • Final Cut Pro
    • DaVinci Resolve
  10. Cloudspeicher und Dateisynchronisation:
    • Microsoft OneDrive
    • Google Drive
    • Dropbox

Diese Liste ist nicht abschließend und es gibt zahlreiche weitere Softwarelösungen für verschiedene Geschäftsanforderungen. Die genannten Programme stellen jedoch einige der am weitesten verbreiteten und bekanntesten Lösungen in ihren jeweiligen Kategorien dar.

Warum sind gute EDV-Kenntnisse wichtig?

Ausbildung

Gute EDV-Kenntnisse sind in der heutigen digitalen Welt für Auszubildende von großer Bedeutung. Schüler und Azubis müssen häufig mit verschiedenen Softwareprogrammen umgehen können, um ihre Aufgaben effizient zu erledigen.

Beispielsweise sind Textverarbeitungsprogramme wie Microsoft Word oder Google Docs nützlich, um Berichte, Hausaufgaben oder Präsentationen zu erstellen. Die Fähigkeit, Tabellenkalkulationen wie Microsoft Excel oder Google Sheets zu nutzen, ist ebenfalls wichtig, um Daten zu analysieren und Berechnungen durchzuführen.

Studium

Im Hochschulbereich sind gute EDV-Kenntnisse unerlässlich, um wissenschaftliche Arbeiten, Präsentationen und Projekte effektiv zu gestalten und durchzuführen. Die Nutzung von Präsentationssoftware wie Microsoft PowerPoint oder Google Slides kann helfen, komplexe Sachverhalte anschaulich und verständlich zu vermitteln. Darüber hinaus kann die Zusammenarbeit an Projekten durch den Einsatz von Cloudspeicher- und Dateisynchronisationsdiensten wie Microsoft OneDrive oder Google Drive erleichtert werden.

Beruf

Im Berufsleben sind gute EDV-Kenntnisse oft entscheidend für den Erfolg. Die Beherrschung verschiedener Softwareanwendungen kann die Produktivität steigern und Arbeitsabläufe optimieren. So kann beispielsweise die Verwendung von Projektmanagement-Tools wie Trello oder Asana dazu beitragen, Projekte besser zu organisieren und den Fortschritt im Auge zu behalten. E-Mail- und Kommunikationsprogramme wie Microsoft Outlook oder Gmail sind unverzichtbar, um mit Kollegen, Kunden und Geschäftspartnern in Kontakt zu bleiben.

In einigen Berufsfeldern sind bestimmte Softwarekenntnisse besonders wichtig. Grafikdesigner und Mediengestalter müssen zum Beispiel mit Programmen wie Adobe Photoshop, Adobe Illustrator oder GIMP vertraut sein, um professionelle Grafiken und Layouts zu erstellen. Videobearbeiter benötigen Kenntnisse in Programmen wie Adobe Premiere Pro, Final Cut Pro oder DaVinci Resolve, um ansprechende Videoproduktionen zu erstellen.

Daten und Fakten

  • Laut einer Studie haben 94% der deutschen Unternehmen EDV-Kenntnisse als Anforderung für ihre Mitarbeiter.
  • Im Jahr 2020 betrug der weltweite Umsatz im Bereich der EDV-Schulungen 366 Milliarden US-Dollar.
  • Die Nachfrage nach Fachkräften mit EDV-Kenntnissen ist in den letzten Jahren stark gestiegen.
  • Laut einer Umfrage verwenden rund 80% der deutschen Haushalte Computer oder Laptops für Alltagsaufgaben.
  • Aufgrund der Digitalisierung und Automatisierung benötigen immer mehr Berufe EDV-Kenntnisse.
  • 90% der deutschen Unternehmen geben an, dass EDV-Kenntnisse für sie bei Einstellungen eine große Rolle spielen.
  • Informatiker und IT-Experten gehören zu den am meisten gefragten Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt.

Wie kann ich meine EDV-Kenntnisse verbessern?

Um deine EDV-Kenntnisse in Deutschland zu verbessern, kannst du die folgenden Schritte unternehmen:

Online-Tutorials und Kurse: Nutze kostenlose Online-Ressourcen wie YouTube-Tutorials oder spezialisierte Websites, um verschiedene Softwareprogramme und Technologien zu erlernen. Es gibt auch kostenpflichtige Online-Kurse auf Plattformen wie Udemy, Coursera oder LinkedIn Learning, die dir helfen, spezifische Fähigkeiten zu erweitern.

Bücher und Fachliteratur: Schaffe dir Fachbücher oder E-Books an, die sich mit den von dir gewünschten EDV-Kenntnissen befassen. Diese können in Buchhandlungen, Bibliotheken oder online erworben werden.

Volkshochschulen und Bildungseinrichtungen: In vielen Städten bieten Volkshochschulen (VHS) und andere Bildungseinrichtungen Kurse zu verschiedenen EDV-Themen an. Diese Kurse sind oft preiswert und können dir helfen, deine Kenntnisse in einem strukturierten Umfeld zu verbessern.

Praktische Übung: Übe regelmäßig mit den Programmen und Technologien, die du erlernen möchtest. Je mehr Zeit du damit verbringst, desto besser wirst du darin. Setze dir eigene Projekte oder Aufgaben, um deine Fähigkeiten in der Praxis anzuwenden und zu vertiefen.

Networking und Austausch: Tritt Online-Foren, Diskussionsgruppen oder sozialen Netzwerken bei, die sich mit EDV-Themen befassen. Hier kannst du dich mit Gleichgesinnten austauschen, Fragen stellen und wertvolle Tipps und Ratschläge erhalten.

Zertifizierungen und Weiterbildungen: Wenn du deine EDV-Kenntnisse auf ein professionelles Niveau bringen möchtest, kannst du spezielle Zertifizierungen oder Weiterbildungen absolvieren. Anbieter wie Microsoft, Cisco oder CompTIA bieten branchenanerkannte Zertifizierungsprogramme an, die deine Fähigkeiten unter Beweis stellen und deine beruflichen Chancen verbessern können.

Wie schätzt man seine EDV-Kenntnisse ein und wie gibt man sie im Lebenslauf an?

Um deine EDV-Kenntnisse einzuschätzen und sie im Lebenslauf anzugeben, kannst du folgende Schritte unternehmen:

  1. Selbstreflexion: Überlege, welche EDV-Kenntnisse du im Laufe deiner Ausbildung, deines Studiums oder deiner beruflichen Tätigkeit erworben hast. Denke an die verschiedenen Softwareprogramme, Betriebssysteme oder Technologien, mit denen du vertraut bist, und überlege, wie gut du sie beherrschst.
  2. Kenntnisniveaus: Ordne deine EDV-Kenntnisse in verschiedene Niveaus ein, z. B. Grundkenntnisse, fortgeschrittene Kenntnisse oder Expertenkenntnisse. Grundkenntnisse bedeuten, dass du grundlegende Funktionen und Aufgaben ausführen kannst, während fortgeschrittene Kenntnisse darauf hinweisen, dass du komplexere Funktionen beherrschst und Probleme lösen kannst. Expertenkenntnisse zeigen, dass du ein tiefes Verständnis für ein bestimmtes Programm oder eine Technologie hast und in der Lage bist, anspruchsvolle Projekte durchzuführen oder anderen Nutzern zu helfen.
  3. Lebenslaufstruktur: Im Lebenslauf solltest du deine EDV-Kenntnisse in einem separaten Abschnitt auflisten, der üblicherweise “EDV-Kenntnisse”, “Computerkenntnisse” oder “IT-Kenntnisse” genannt wird. Du kannst diesen Abschnitt entweder direkt nach deiner Berufserfahrung oder am Ende deines Lebenslaufs platzieren.
  4. Auflistung der Kenntnisse: Liste die verschiedenen Softwareprogramme, Betriebssysteme oder Technologien auf, mit denen du vertraut bist, und gib dein Kenntnisniveau in Klammern dahinter an. Achte darauf, dass du nur diejenigen Kenntnisse angibst, die für die Stelle, auf die du dich bewirbst, relevant sind. Du kannst die Kenntnisse entweder als Aufzählung oder in Tabellenform präsentieren, beispielsweise so:

EDV-Kenntnisse:

  • Microsoft Office (fortgeschritten): Word, Excel, PowerPoint
  • Adobe Creative Suite (grundlegend): Photoshop, Illustrator
  • Programmiersprachen (grundlegend): Python, HTML/CSS
  1. Zertifizierungen und Kurse: Wenn du Zertifizierungen oder Weiterbildungen im IT-Bereich absolviert hast, solltest du diese ebenfalls in deinem Lebenslauf aufführen. Du kannst sie entweder im EDV-Kenntnisse-Abschnitt oder in einem separaten Abschnitt wie “Weiterbildung” oder “Zertifikate” angeben.

Indem du deine EDV-Kenntnisse auf diese Weise einschätzt und in deinem Lebenslauf präsentierst, zeigst du potenziellen Arbeitgebern, dass du über wertvolle Fähigkeiten verfügst, die im modernen Arbeitsmarkt gefragt sind.

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