Über 70 Azubis starten Ausbildung bei Nestlé

Über 70 Azubis starten Ausbildung bei Nestlé

Mehr als 70 Azubis starten zum neuen Ausbildungsjahr ab 1. August eine Ausbildung bei Nestlé. An zwei Standorten kommen bei Nestlé in diesem Jahr neue Ausbildungsberufe hinzu: Bei Nestlé in Hamburg wird erstmalig ein Personalkaufmann (m/w/d) ausgebildet, im Maggi Werk Singen startet ein Digitalisierungskaufmann (m/w/d).

Ausbildung bei Nestlé

Nestlé bildet sowohl in der Frankfurter Unternehmenszentrale als auch an ihren 10 Werksstandorten aus. Das Team des Maggi-Werks in Singen begrüßt in diesem Jahr 16 neue Auszubildende, im Chocoladenwerk in Hamburg starten 15 Azubis und im Nestlé Nutrition-Werk in Biessenhofen beginnen 13 junge Menschen ihren beruflichen Werdegang.

Von den diesjährigen Absolvent:innen, die ihre Ausbildung etwa als Fachkräfte für Lebensmitteltechnik, Industriemechaniker:in, Maschinen- und Anlagenführer:in oder Elektroniker:in für Betriebstechnik erfolgreich abgeschlossen haben, werden mehr als 80 Prozent übernommen. Die Ausbilder:innen freuen sich besonders über einige Prüflinge, die ihre Abschlussprüfung mit Bestnote gemeistert haben und hierfür von den regionalen IHK-Verbänden geehrt werden.

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Herausforderungen bei Rekrutierung von Nachwuchskräften

Nestlé rekrutiert in Deutschland fortlaufend und ist auf der Suche nach Nachwuchskräften. Dabei stehen die Ausbilder:innen immer wieder vor Herausforderungen bei der Besetzung der Ausbildungsplätze. “Manche Berufe scheinen noch zu wenig bekannt zu sein. Beispielsweise gestaltet sich die Suche nach Fachkräften für Lagerlogistik oder Maschinen- und Anlagenführer:innen als schwierig, obwohl diese Berufe weiterhin dringend gebraucht werden”, sagt Christine Ludwig, Ausbildungsverantwortliche bei Nestlé in Frankfurt.

Viele Schulabgänger:innen beginnen der Expertin zufolge zudem lieber ein Studium als eine Ausbildung. Dass dies jedoch nicht für jede:n die beste Wahl ist, zeigt sich in einer bundesweiten Studienabbrecherquote von rund einem Viertel der Studierenden.

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Über Nestlé

Nestlé Deutschland bietet eine breite Palette von Möglichkeiten für diejenigen, die eine Karriere in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie anstreben, einschließlich dualer Berufsausbildungen und dualer Studiengänge. Die duale Berufsausbildung bei Nestlé ermöglicht es den Auszubildenden, praktische Erfahrungen in verschiedenen Abteilungen des Unternehmens zu sammeln, während sie gleichzeitig eine formale Ausbildung in ihrem gewählten Berufsfeld erhalten. Dies kann Bereiche wie Lebensmitteltechnologie, Mechatronik oder kaufmännische Berufe umfassen. Die Kombination aus praktischer Arbeit und theoretischem Unterricht bereitet die Auszubildenden optimal auf ihre zukünftige Karriere vor und ermöglicht ihnen, wertvolle Fähigkeiten und Kenntnisse zu erwerben.

Für diejenigen, die eine akademische Laufbahn anstreben, bietet Nestlé Deutschland auch duale Studiengänge an. Diese Programme kombinieren ein Hochschulstudium in Bereichen wie Betriebswirtschaft, Ingenieurwesen oder Informatik mit praktischer Arbeit im Unternehmen. Die Studierenden haben die Möglichkeit, an realen Projekten zu arbeiten und von erfahrenen Fachleuten zu lernen, während sie gleichzeitig ihren akademischen Abschluss erwerben. Dies bietet ihnen einen einzigartigen Einblick in die Arbeitsweise eines globalen Unternehmens und bereitet sie auf Führungspositionen in der Zukunft vor.

Fragen und Antworten

  1. Wie kann man eine Ausbildung bei Nestlé beginnen?

    Nestlé bietet Ausbildungsplätze an verschiedenen Standorten in Deutschland an, darunter Frankfurt, Hamburg und Singen. Die Bewerbung erfolgt direkt über das Unternehmen, wobei die Ausbildung am 1. August beginnt.

  2. Wie kann man sich über verfügbare Ausbildungsberufe bei Nestlé informieren?

    Auf der Unternehmenswebsite von Nestlé finden sich detaillierte Informationen zu allen angebotenen Ausbildungsberufen. Neu hinzugekommen sind 2023 der Personalkaufmann in Hamburg und der Digitalisierungskaufmann in Singen. Die Website listet alle Standorte und die dort verfügbaren Berufsbilder auf.

  3. Wie kann man die Übernahmechancen nach der Ausbildung bei Nestlé einschätzen?

    Mehr als 80 Prozent der Auszubildenden werden nach erfolgreichem Abschluss von Nestlé übernommen. Besonders gute Prüfungsergebnisse werden von den regionalen IHK-Verbänden geehrt und erhöhen die Übernahmechancen zusätzlich. Die Übernahmequote ist damit deutlich über dem Branchendurchschnitt.

  4. Wie kann man sich auf eine Ausbildung im Bereich Lebensmitteltechnik bei Nestlé vorbereiten?

    Für eine Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik sind gute Kenntnisse in Naturwissenschaften, insbesondere Chemie und Biologie, von Vorteil. Praktische Erfahrungen in der Lebensmittelbranche können die Bewerbungschancen erhöhen. Die Ausbildung umfasst sowohl theoretische als auch praktische Anteile in den Werksstandorten.

  5. Wie kann man die verschiedenen Nestlé-Standorte für die Ausbildung vergleichen?

    Nestlé bildet an 10 verschiedenen Werksstandorten und der Frankfurter Zentrale aus. Jeder Standort hat spezifische Schwerpunkte – Hamburg bietet Personalkaufleute an, Singen Digitalisierungskaufleute. Die Größe der Ausbildungsgruppen variiert zwischen 13 und 16 Azubis pro Standort.

Einflüsse von Künstlicher Intelligenz im Bereich Personalwesen

Wie verändert Künstliche Intelligenz aktuell die Prozesse im Personalwesen?

Dr. Wolfgang Sender, Gründer der KI-Lernplattform TopTest.ai und Berater für digitale Transformation, erklärt: “Ich sehe derzeit eine fundamentale Verschiebung, weil KI-Systeme die Effizienz in der Personalarbeit massiv steigern.” Er beschreibt, dass KI bereits heute in vielen Unternehmen für die erste Sichtung von Bewerbungen oder die Analyse von Lebensläufen eingesetzt wird, wodurch sich der administrative Aufwand für Personalverantwortliche deutlich reduziert. Zugleich betont er, dass diese Automatisierung zwar Zeit für strategischere Aufgaben freisetze, aber auch neue Anforderungen an die Transparenz und Fairness der eingesetzten Algorithmen stelle.

Für die kommenden Jahre prognostiziert Sender, dass KI die Rekrutierung durch automatisierte Vorauswahl und strukturierte Videointerviews weiter beschleunigen wird, was die Time-to-Hire (Einstellungsdauer) erheblich verkürzt und die Kosten pro Einstellung senken kann. Gleichzeitig werde die Personalentwicklung durch datengestützte, individuelle Lernpfade personalisiert, während das Risiko von Verzerrungen in Algorithmen ein zentrales Governance-Thema bleibe. Die Grenzen der KI sieht er vor allem in Bereichen, die menschliche Urteilsfähigkeit und Empathie erfordern, wie bei komplexen Verhandlungen, der endgültigen Personalentscheidung oder der Konfliktmoderation. Berufseinsteigern rät Sender, frühzeitig Kompetenzen in der Bedienung von HR-Analyse-Tools (Human Resources) und im kritischen Umgang mit automatisierten Bewerbermanagement-Systemen aufzubauen. “Ich empfehle derzeit, sich nicht nur mit der Anwendung, sondern auch mit den ethischen Grundlagen von KI im Personalbereich auseinanderzusetzen.”

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