WHO-Prognose: 77 Prozent mehr Krebsfälle bis 2050 – Mögliche Auswirkungen auf Jobs und Arbeitsmarkt in Deutschland

KI-Bild von Midjourney

Eine neue Prognose der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weist auf einen dramatischen Anstieg der Krebsfälle hin. Bis zum Jahr 2050 könnte sich die Anzahl der jährlich neu gestellten Krebsdiagnosen weltweit um 77 Prozent erhöhen. Diese Entwicklung wirft wichtige Fragen bezüglich der Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Berufswelt in Deutschland auf. In diesem Artikel untersuchen wir die potenziellen Folgen dieser besorgniserregenden Vorhersage.

Darum geht es bei der WHO-Prognose

Laut der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) der WHO wurden im Jahr 2022 weltweit 20 Millionen neue Krebsfälle diagnostiziert. Diese Zahl könnte bis 2050 auf 35 Millionen pro Jahr ansteigen, ein Zuwachs von über 77 Prozent im Vergleich zu 2020. Die häufigsten Krebsarten sind weltweit und in Deutschland Lungen-, Brustkrebs und Prostatakrebs sowie Darmkrebs.

Die Ursachen für den Anstieg liegen in der wachsenden Bevölkerung, der zunehmenden Lebenserwartung und Risikofaktoren wie Tabak- und Alkoholkonsum, Fettleibigkeit und Luftverschmutzung. Diese Entwicklungen stellen eine ernsthafte Herausforderung für Gesundheitssysteme weltweit dar. Im Folgenden schauen wir, welche Auswirkungen diese Prognose des IARC auf den Arbeitsmarkt in Deutschland haben kann.

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Welche konkreten Wirtschaftsbereiche werden durch die WHO-Prognose voraussichtlich in Deutschland gefordert?

Angesichts der prognostizierten Zunahme von Krebserkrankungen dürfte der Gesundheitssektor in Deutschland einen signifikanten Aufschwung erleben. Krankenhäuser, Kliniken und spezialisierte Krebsbehandlungszentren könnten eine erhöhte Nachfrage erfahren. Dies könnte auch zu einem Anstieg in der pharmazeutischen Industrie führen, besonders in Bereichen der Forschung und Entwicklung neuer Krebsmedikamente und Therapien.

Die WHO-Prognose deutet auf eine erhebliche Zunahme der Krebserkrankungen bis 2050 hin, was den Gesundheitssektor in Deutschland weiter stark fordern wird.

Ebenso ist ein Wachstum im Bereich der medizinischen Diagnostik zu erwarten, da mehr Screening- und Diagnoseverfahren benötigt werden. Parallel dazu könnten auch Gesundheits-IT und die Herstellung medizinischer Geräte profitieren, da fortschrittliche Technologien zur Krebsbehandlung und -diagnose immer wichtiger werden.

Über den Autor: Dr. Wolfgang Sender hat Soziologie und Politikwissenschaft studiert und schreibt als Journalist seit 2018 zu Fragen internationaler Karriere. Er ist Autor mehrerer Bücher und vieler Fachartikel. Wolfgang hat über 30 Jahre Arbeitserfahrungen in Unternehmen, Medien, Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Folgen Sie dem Autor auf LinkedIn.

Welche Bereiche können durch die WHO-Prognose in Deutschland negativ beeinflusst werden und wodurch?

Die steigende Zahl an Krebserkrankungen könnte zu einer verstärkten Belastung des öffentlichen Gesundheitssystems und der Sozialversicherungssysteme in Deutschland führen. Dies könnte sich in höheren Beiträgen und einer zunehmenden finanziellen Belastung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer äußern. Des Weiteren könnte der Anstieg von langfristigen Krankheitsfällen zu einem Mangel an Arbeitskräften in verschiedenen Sektoren führen. Unternehmen könnten Schwierigkeiten haben, Positionen zu besetzen, insbesondere in Branchen, die bereits jetzt einen Fachkräftemangel erleben.

Daten und Fakten

  • Laut WHO wird die Zahl der Krebsfälle weltweit von 14 Millionen im Jahr 2012 auf 22 Millionen innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte steigen.
  • In Deutschland werden bis 2050 schätzungsweise 77% mehr Krebsfälle erwartet.
  • Dies könnte dazu führen, dass der Bedarf an medizinischem Fachpersonal erheblich steigt.
  • Auch der Bedarf an Unterstützungsleistungen, insbesondere an Psychotherapeuten, könnte steigen.
  • Dies könnte auch Auswirkungen auf das Bildungssystem haben, da mehr medizinisches Personal ausgebildet werden muss.
  • Die medizinischen Kosten könnten ebenfalls steigen.
  • Dies könnte die Art und Weise, wie Gesundheitsdienstleister ihre Dienste anbieten und finanzieren, grundlegend verändern.

Auf welche Regionen könnte sich die WHO-Prognose in Deutschland besonders auswirken?

Regionen mit einer höheren Konzentration an älteren Menschen und Industriegebieten könnten besonders von der Zunahme an Krebserkrankungen betroffen sein. Dies schließt zum Beispiel Gebiete wie das Ruhrgebiet, mit seiner hohen industriellen Aktivität und Luftverschmutzung, ein. Auch Städte mit großen medizinischen Einrichtungen wie München, Berlin oder Heidelberg könnten eine Zunahme von Patienten und damit verbundenen Arbeitsplätzen im Gesundheitssektor erleben.

Welche Arbeitsplätze, Jobs und Berufe können im einzelnen durch die WHO-Prognose in Deutschland betroffen sein und warum?

Die steigende Zahl an Krebsfällen könnte eine Nachfrage nach Fachkräften in der Onkologie, Radiologie und in der Pflege auslösen. Berufe wie medizinisch-technische Radiologieassistenten, Onkologen und spezialisierte Pflegekräfte könnten besonders gefragt sein.

Fachkräfte in Onkologie, Radiologie und Pflege dürften zur Begegnung dieser Entwicklung auch in Deutschland besonders gefragt sein, ebenso wie Experten in der Krebsforschung und -therapie.

Auch in der Forschung könnten neue Stellen entstehen, etwa für Biomediziner, Pharmakologen und Bioinformatiker, die an der Entwicklung neuer Behandlungsmethoden arbeiten. In der Pharmaindustrie könnten Stellen in der Produktion und im Vertrieb von Krebsmedikamenten zunehmen. Ebenso könnten Berufe in der Gesundheitsverwaltung und -IT an Bedeutung gewinnen.

Welche Auswirkungen auf Berufsausbildungen und Studien kann es in Deutschland geben?

Die erhöhte Nachfrage nach Fachkräften im Gesundheitsbereich könnte zu einer Anpassung und Erweiterung von Studienangeboten und Ausbildungsprogrammen führen. Studiengänge wie Medizin, Pharmazie und Biomedizin könnten eine höhere Anzahl an Studierenden aufnehmen. Auch könnten neue Studiengänge und Spezialisierungen, zum Beispiel in der onkologischen Pflege oder Krebsforschung, entstehen. Ausbildungsberufe im medizinisch-technischen Bereich könnten ebenfalls an Attraktivität gewinnen.

Welche Chancen kann die WHO-Prognose für neue Unternehmensgründungen und Selbstständigkeit in Deutschland bieten?

Die steigende Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen und -produkten könnte Chancen für Unternehmensgründungen im Bereich der Gesundheitstechnologie, Telemedizin und personalisierten Medizin bieten. Start-ups, die sich auf die Entwicklung neuer Diagnoseverfahren oder Therapiemethoden spezialisieren, könnten besonders profitieren. Ebenso könnten sich Chancen im Bereich der Gesundheitsdatenanalyse und -verwaltung ergeben.

Welche Weiterbildungen sind in Deutschland möglich, um sich auf die Folgen der WHO-Prognose vorzubereiten?

Weiterbildungen in den Bereichen Onkologie, Palliativmedizin und medizinische Diagnostik könnten besonders relevant werden. Zusätzliche Qualifikationen in der Krebsforschung und -therapie könnten für medizinisches Personal von Bedeutung sein. Auch Weiterbildungen im Bereich der Gesundheits-IT, zum Beispiel in der Datenanalyse oder im Management von Gesundheitsinformationssystemen, könnten angesichts der zunehmenden Digitalisierung im Gesundheitswesen wichtige Kompetenzen vermitteln.

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