Aktuelle Lage bei den Ausbildungen

KI-Bild von Midjourney

Im Monatsbericht Januar 2022 der Bundesagentur für Arbeit wird die aktuelle Lage auf dem Ausbildungsmarkt beleuchtet. Insgesamt zeigt sich ein stabiles Bild: Im Vergleich zum Vorjahr gibt es zwar weniger neue Ausbildungsverträge, allerdings hat auch die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber abgenommen. Der Rückgang bei den Vertragsabschlüssen lässt sich zum Teil auf die anhaltende Corona-Pandemie zurückführen.

Einzelne Branchen

Besonders deutlich wird der Rückgang bei den Ausbildungsverträgen im Gastgewerbe, wo es im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang um mehr als ein Viertel gibt. Auch in der Hotellerie und im Handel gibt es weniger neue Ausbildungsverträge. Die gute Nachricht: In anderen Bereichen wie dem Handwerk, dem öffentlichen Dienst oder der Industrie sind die Zahlen stabil geblieben oder sogar gestiegen.

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Ausbildung nach dem Abitur

Auffällig ist auch, dass immer mehr Jugendliche ihr Abitur abschließen und sich danach für eine duale Ausbildung entscheiden. Im Jahr 2020 waren es 47 Prozent aller Auszubildenden, die eine Hochschulzugangsberechtigung hatten. Dies zeigt, dass die duale Ausbildung trotz der Konkurrenz durch Studium und Co. nach wie vor eine beliebte Option für junge Menschen ist.

Über den Autor: Dr. Wolfgang Sender hat Soziologie und Politikwissenschaft studiert und schreibt als Journalist seit 2018 zu Fragen internationaler Karriere. Er ist Autor mehrerer Bücher und vieler Fachartikel. Wolfgang hat über 30 Jahre Arbeitserfahrungen in Unternehmen, Medien, Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Folgen Sie dem Autor auf LinkedIn.

Steigende Zahl von Abbrechern

Ein weiterer Trend auf dem Ausbildungsmarkt ist dem Monatsbericht zufolge die steigende Zahl an Ausbildungsabbrechern. Im Jahr 2020 brachen insgesamt 78.300 Auszubildende ihre Lehre ab – das sind knapp 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders häufig brachen Auszubildende im Gastgewerbe, im Einzelhandel und im Verkauf ihre Ausbildung ab.

Trotz der Herausforderungen durch die Corona-Pandemie bleibt die duale Ausbildung ein wichtiger Bestandteil des deutschen Bildungssystems. Unternehmen und Schulen sind gefragt, gemeinsam dafür zu sorgen, dass auch in Zukunft genügend Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen und die Ausbildung eine attraktive Option für junge Menschen bleibt.

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Daten und Fakten

  • In den letzten Jahren ist die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge gestiegen.
  • Besonders in den Bereichen IT und Handel gibt es viele Ausbildungsplätze.
  • Die duale Ausbildung ist das häufigste Ausbildungsmodell in Deutschland.
  • Eine abgeschlossene Ausbildung ist Voraussetzung für den Einstieg in viele Berufe.
  • Die Ausbildungsvergütung variiert je nach Berufsfeld.
  • Die duale Ausbildung bietet gute Karrierechancen und eine hohe Übernahmegarantie.
  • MINT-Berufe sind weiterhin stark nachgefragt.

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Bevor du dich für eine Ausbildung entscheidest, ist es wichtig, deine persönlichen Fähigkeiten und eigenen Vorlieben zu kennen. Mit unserem Eignungstest kannst du herausfinden, ob du für eine bestimmte Ausbildung geeignet bist und welche Fachrichtung zu dir passt.

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