Beruf im Trend: Tierheilpraktiker werden

Wenn du nach einem beruflichen Neuanfang suchst, der keine besonderen Qualifikationen und Investitionen erfordert, dann könnte Tierheilpraktiker etwas für dich sein. Unser Guide zum Thema Tierheilpraktiker werden.

Was machen Tierheilpraktiker?

Tierheilpraktiker behandeln meistens sowohl Haustiere als auch Tiere aus der Tierproduktion oder aus den Bereichen Transport, Kunst und Tourismus. Einsatzorte sind beispielsweise:

  • Pferdezucht, Pferdehöfe, Kinderbauernhöfe
  • Haustierzucht und Haustierhaltung (Hunde, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen)
  • Tierpraxen mit speziellen Schwerpunkten wie beispielsweise Großtiere, Vögel, Reptilien, Exoten
  • Geschäfte im Bereich Tierbedarfshandel, Nutztierhaltung und Zootierhaltung sowie Tierfuttermittelherstellung und -vertrieb
  • Betreuung von Hundestaffeln
  • Tierheimbetreuung und Gnadenhofbetreuung

Bei ihren Tätigkeiten nutzen Tierheilpraktiker vor allem die Alternativmedizin. Es kommen zur Anwendung:

  • Phytotherapie
  • Physikalische Therapie
  • Traditionelle Chinesische Medizin
  • Diätetik
  • Schüßler-Salze
  • Homöopathie
  • Bach-Blütentherapie Bioresonanztherapie
  • Magnetfeldtherapie

Viele Tierheilpraktiker arbeiten in der eigenen Praxis, im mobilen Sprechzimmer oder reisen von Hof zu Hof.

Tierheilpraktiker werden in Deutschland

Tierheilpraktiker werden: Ist das leicht?

Tierheilpraktiker zu werden ist besonders leicht. Denn es gibt für diese Tätigkeit keine gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung. Jeder kann sich „Tierheilpraktiker“ oder „Tierheilpraktikerin“ nennen. Das bedeutet: Du musst weder bestimmte Kurse besuchen noch Abschlussprüfungen etc. ablegen. Wenn du möchtest, kannst du dir das Wissen ganz allein vom Sofa aus aneignen.

Sobald du dich für diese Tätigkeit bereit fühlst, kannst du diese in Deutschland auch aufnehmen. Nutzt du dabei die Berufsbezeichnung “Tierheilpraktiker”, dann darfst du das allerdings nur mit dem Hinweis machen, dass es für die Ausübung dieses Berufes keiner staatlichen Erlaubnis bedarf. Außerdem musst du natürlich alle Gesetze beachten. Speziell musst du dazu auch alle relevanten arzneimittelrechtlichen, tierseuchenrechtlichen, tierschutzrechtlichen und betäubungsmittelrechtlichen Vorschriften sehr genau kennen.

Tierheilpraktiker werden: Wo finde ich Informationen?

Weitere Informationen findest du hier:

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