Schriftsetzer
Der Beruf des Schriftsetzers hat sich durch die Digitalisierung stark gewandelt, bietet aber weiterhin interessante Perspektiven in der Medienbranche. Früher war die Arbeit mit Bleilettern prägend, heute dominieren digitale Werkzeuge. Für kreative Köpfe mit Sinn für Typografie bleibt es ein faszinierendes Berufsfeld.
Ausbildung und Qualifikation
Die klassische Ausbildung zum Schriftsetzer wurde durch den Mediengestalter Digital und Print abgelöst. Diese duale Ausbildung kombiniert praktische Arbeit mit Berufsschulunterricht. Sie vermittelt Kenntnisse in Layout, Typografie und Druckvorstufe.
Für internationale Bewerber sind Deutschkenntnisse wichtig, da Kundenkommunikation zentral ist. Quereinsteiger mit Grafikdesign-Erfahrung haben gute Chancen. Fortbildungen zum Techniker oder Studium der Medieninformatik eröffnen Aufstiegsmöglichkeiten.
Tätigkeitsfelder und Arbeitsorte
Schriftsetzer arbeiten heute in Druckereien, Verlagen oder Werbeagenturen. Sie gestalten Broschüren, Bücher und digitale Publikationen. Die Arbeit erfordert Präzision und ästhetisches Gespür.
Im Homeoffice sind viele Tätigkeiten möglich, da moderne Software cloudbasiert arbeitet. Internationale Bewerber finden Jobs in global agierenden Medienhäusern. Die Branche bietet sowohl Festanstellungen als auch Projektarbeit.
Zukunftsperspektiven und Verdienst
Durch die Digitalisierung verlagern sich Tätigkeiten zunehmend in den Online-Bereich. Kenntnisse in Webtypografie und UX-Design werden immer wichtiger. Der Beruf entwickelt sich ständig weiter und bleibt relevant.
Das Einstiegsgehalt liegt bei etwa 2.500 Euro brutto monatlich. Mit Erfahrung sind bis zu 4.000 Euro möglich. Spezialisierungen auf Barrierefreiheit oder Mobile Design steigern die Verdienstchancen.