Tierpflege
Die Tierpflege bietet vielfältige Karrierewege für tierbegeisterte Menschen in Deutschland. Von Zoos über Tierheime bis zu Forschungseinrichtungen gibt es zahlreiche Arbeitsorte. Auch internationale Bewerber mit entsprechenden Qualifikationen finden hier interessante Perspektiven.
Ausbildung in der Tierpflege
Die klassische Ausbildung ist die dreijährige Tierpfleger-Ausbildung in drei Fachrichtungen. Man lernt in Tierparks, Forschung oder Tierheimen die artgerechte Versorgung. Die duale Ausbildung kombiniert Praxis im Betrieb mit Berufsschulunterricht.
Nach der Ausbildung bieten sich Spezialisierungen etwa zum Zootierpfleger an. Fortbildungen zum Tierpflegemeister eröffnen Führungspositionen. Auch Quereinsteiger mit Berufserfahrung können in den Beruf finden.
Studium und Aufstiegschancen
Ein Studium der Tiermedizin oder Biologie erweitert die Berufsmöglichkeiten deutlich. Absolventen arbeiten dann oft in Leitungspositionen oder der Forschung. Für internationale Studierende sind englischsprachige Masterprogramme interessant.
Berufserfahrene Tierpfleger können sich zur Fachkraft für Tierhaltung weiterbilden. Spezialisierungen auf exotische Tiere oder Verhaltenstraining sind möglich. Mit entsprechender Erfahrung übernimmt man Verantwortung für Teams oder ganze Anlagen.
Arbeitsmarkt und Gehälter
Der Arbeitsmarkt in der Tierpflege ist relativ stabil mit verschiedenen Einsatzbereichen. Besonders in urbanen Regionen mit Zoos und Forschungseinrichtungen gibt es Stellen. Die Konkurrenz um attraktive Positionen ist jedoch oft groß.
Das Einstiegsgehalt liegt bei etwa 2.000 bis 2.500 Euro brutto monatlich. Mit Berufserfahrung und Weiterbildung steigt das Gehalt auf bis zu 3.500 Euro. Öffentliche Einrichtungen zahlen meist nach Tarifverträgen.