Stein
Stein ist ein vielseitiger Werkstoff mit langer Tradition in Deutschland. Seine Verwendung reicht von Bauwerken über Kunst bis hin zu modernen Anwendungen. Diese Materialvielfalt eröffnet interessante berufliche Perspektiven.
Berufliche Einsatzbereiche
Steinmetze und Steinbildhauer gestalten Natur- und Kunststein für Bauprojekte oder künstlerische Arbeiten. Sie restaurieren auch historische Gebäude und Denkmäler in ganz Deutschland. Diese handwerklichen Berufe erfordern Präzision und kreatives Geschick.
In der Bauindustrie arbeiten Fachkräfte mit Stein als Baumaterial für Fassaden, Böden und Treppen. Moderne Bearbeitungstechniken ermöglichen dabei vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Internationale Bewerber mit Erfahrung in Steinbearbeitung sind besonders in Großstädten gefragt.
Ausbildungsmöglichkeiten
Die dreijährige Ausbildung zum Steinmetz vermittelt praktische Fähigkeiten und theoretisches Wissen. Azubis lernen traditionelle Handwerkstechniken und moderne Maschinenbedienung. Die Ausbildung schließt mit einer Gesellenprüfung ab.
Für internationale Interessenten gibt es spezielle Programme mit Sprachunterricht. Berufsschulen bieten oft kombinierte Kurse für deutsche und ausländische Auszubildende an. Deutschkenntnisse sind für eine erfolgreiche Ausbildung jedoch unerlässlich.
Studium und Weiterbildung
An Fachhochschulen kann man Restaurierung oder Baudenkmalpflege mit Stein-Schwerpunkt studieren. Diese Studiengänge kombinieren Handwerk mit wissenschaftlichen Methoden. Absolventen arbeiten später in Denkmalämtern oder eigenen Werkstätten.
Weiterbildungen zum Steinmetz- und Bildhauermeister eröffnen Führungspositionen. Meister können ihren eigenen Betrieb gründen oder Auszubildende anleiten. Für internationale Fachkräfte gibt es Anerkennungsverfahren für ausländische Qualifikationen.