Präparator
Präparatoren bereiten biologische, geologische oder paläontologische Objekte für Forschung, Lehre und Ausstellungen vor. Sie arbeiten oft hinter den Kulissen von Museen, Universitäten und Forschungsinstituten. Ihr Handwerk verbindet wissenschaftliche Genauigkeit mit handwerklichem Geschick.
Ausbildung und Qualifikation
Die Ausbildung zum Präparator erfolgt in Deutschland meist als dreijährige duale Berufsausbildung. Man spezialisiert sich dabei auf Fachrichtungen wie Biologie, Geologie oder Paläontologie. Internationale Bewerber benötigen oft Deutschkenntnisse und eine Anerkennung ihrer Qualifikationen.
Alternativ kann man Präparation durch ein Studium der Biologie oder Geowissenschaften mit Praxiserfahrung erlernen. Viele Präparatoren entwickeln ihre Fähigkeiten durch langjährige Berufserfahrung weiter. Fortbildungen in neuen Techniken wie 3D-Digitalisierung sind heute wichtig.
Tätigkeiten und Arbeitsbereiche
Präparatoren präparieren Tierkörper, Fossilien oder Gesteine für wissenschaftliche Sammlungen. Sie konservieren, montieren und restaurieren Objekte fachgerecht. Dabei wenden sie sowohl traditionelle Handwerkstechniken als auch moderne Verfahren an.
Ihre Arbeit umfasst auch die Dokumentation und Katalogisierung der Präparate. Sie entwickeln oft maßgeschneiderte Lösungen für fragile oder ungewöhnliche Fundstücke. In Museen gestalten sie zudem anschauliche Ausstellungsstücke für Besucher.
Karrierechancen und Perspektiven
Präparatoren finden Beschäftigung in Naturkundemuseen, zoologischen Sammlungen und Forschungseinrichtungen. Die Stellen sind begrenzt, erfordern aber hohe Spezialisierung. Internationale Erfahrungen können die Jobchancen in globalen Forschungsprojekten erhöhen.
Durch Digitalisierung und neue bildgebende Verfahren entstehen neue Tätigkeitsfelder. Erfahrene Präparatoren können sich selbstständig machen oder Schulungen anbieten. Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften bleibt in Wissenschaft und Museumspädagogik stabil.