Magisterstudium in Deutschland
Lange Zeit galt der Magister als eine der höchsten akademischen Ausbildungen in Deutschland. Doch mit der Bologna-Reform wurde dieses traditionsreiche […]
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Der Magister war ein traditioneller akademischer Grad in Deutschland, der vor der Bologna-Reform vergeben wurde. Er zeichnete sich durch seine breite fachliche Ausrichtung und hohe wissenschaftliche Anforderungen aus. Viele Geisteswissenschaftler schlossen ihr Studium mit diesem Abschluss ab.
Der Magister galt lange als prestigeträchtiger Abschluss in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Er ermöglichte den Zugang zu Promotion und wissenschaftlicher Laufbahn. International wurde er oft mit einem Master of Arts verglichen.
Besonders in Fächern wie Philosophie, Geschichte oder Sprachwissenschaften war er der Standardabschluss. Die Absolventen erwarben umfassende Methodenkompetenz und Fachkenntnisse. Viele heutige Professorinnen und Professoren haben diesen Grad erworben.
Das Magisterstudium verlangte die Kombination eines Hauptfachs mit zwei Nebenfächern. Die Studierenden mussten eine umfangreiche Abschlussarbeit verfassen. Mündliche Prüfungen in allen drei Fächern rundeten das Studium ab.
Die freie Fächerkombination förderte interdisziplinäres Denken. Die Studiendauer betrug meist vier bis fünf Jahre. Diese Flexibilität schätzten besonders internationale Studierende.
Seit der Umstellung auf Bachelor und Master wird der Magister nicht mehr vergeben. Bestehende Abschlüsse behalten jedoch ihre volle Gültigkeit. Arbeitgeber schätzen die breite Bildung der Magisterabsolventen.
Für internationale Bewerber kann eine Nostrifizierung erforderlich sein. Die Anerkennung als äquivalenter Hochschulabschluss ist meist unproblematisch. Viele Magister arbeiten heute in Kultur, Medien oder Bildung.
Lange Zeit galt der Magister als eine der höchsten akademischen Ausbildungen in Deutschland. Doch mit der Bologna-Reform wurde dieses traditionsreiche […]
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