Industriekeramiker

Industriekeramiker gestalten und produzieren keramische Erzeugnisse für technische und industrielle Anwendungen. Dieser Beruf verbindet handwerkliches Geschick mit modernen Fertigungstechnologien. Die Ausbildung bietet vielfältige Perspektiven in einer spezialisierten Branche.

Ausbildung und Qualifikation

Die dreijährige duale Ausbildung erfolgt im Betrieb und der Berufsschule. Azubis lernen Materialkunde, Formgebung und Brennprozesse kennen. Internationale Bewerber benötigen Deutschkenntnisse und eine Anerkennung ihres Schulabschlusses.

Nach der Ausbildung können Industriekeramiker in der Qualitätskontrolle oder Produktionsplanung arbeiten. Fortbildungen zum Techniker oder Meister eröffnen Aufstiegschancen. Die Berufserfahrung ist für höhere Positionen entscheidend.

Tätigkeitsfelder und Branchen

Industriekeramiker fertigen Bauteile für Medizintechnik, Elektronik oder Fahrzeugbau. Sie arbeiten mit Hochleistungskeramiken für extreme Bedingungen. Die Produkte müssen präzise und langlebig sein.

Typische Arbeitgeber sind Keramikwerke, Forschungsinstitute oder Zulieferer der Automobilindustrie. Die Branche sucht Fachkräfte mit interkultureller Kompetenz. Internationale Bewerber bringen oft wertvolle Perspektiven ein.

Karrierechancen und Entwicklung

Berufserfahrene Industriekeramiker übernehmen Teamleitung oder Prozessoptimierung. Sie entwickeln neue Werkstoffe oder Fertigungsverfahren. Die Nachfrage nach spezialisierten Keramiken wächst stetig.

Durch lebenslanges Lernen bleiben Beschäftigte am Puls der Technik. Quereinsteiger aus verwandten Berufen können sich spezialisieren. Die Branche bietet sichere Jobs mit Entwicklungspotenzial.

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