Graveur
Graveure gestalten und bearbeiten Oberflächen von Materialien wie Metall, Glas oder Kunststoff. Sie arbeiten mit traditionellen Werkzeugen und modernen CNC-Maschinen. Dieser Beruf erfordert handwerkliches Geschick und ein Auge für Details.
Ausbildung und Qualifikation
Die Ausbildung zum Graveur dauert in der Regel drei Jahre und erfolgt im dualen System. Du lernst dabei traditionelle Handwerkstechniken und den Umgang mit digitalen Werkzeugen. Voraussetzung ist meist ein guter Hauptschulabschluss oder die mittlere Reife.
Internationale Bewerber benötigen oft Deutschkenntnisse und eine Anerkennung ihrer Qualifikationen. Spezialisierungen sind möglich, etwa in der Schmuck-, Waffen- oder Glasgravur. Fortbildungen zum Meister oder Techniker eröffnen weitere Karrierewege.
Tätigkeitsfelder und Branchen
Graveure arbeiten in Handwerksbetrieben, Manufakturen oder industriellen Fertigungsbetrieben. Sie gravieren Schmuck, Trophäen, Beschriftungen oder Verzierungen auf verschiedenen Materialien. Auch die Restaurierung historischer Objekte ist ein mögliches Betätigungsfeld.
Die Nachfrage nach individuell gravierten Produkten bleibt stabil. Viele Graveure sind selbstständig oder in spezialisierten Werkstätten tätig. Internationale Bewerber finden besonders in touristischen Regionen oder Großstädten mit vielfältigem Kunsthandwerk Chancen.
Karriereperspektiven und Entwicklung
Erfahrene Graveure können sich zum Meister weiterbilden oder einen eigenen Betrieb gründen. Sie übernehmen dann Führungsaufgaben oder spezialisieren sich auf Nischen wie Medaillengravur oder künstlerische Arbeiten. Die Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten im 3D-Design.
Internationale Fachkräfte mit Graveurkenntnissen sind in Deutschland gefragt, besonders wenn sie zusätzliche Sprach- oder Designfähigkeiten mitbringen. Die Branche bietet stabile Beschäftigung mit guten Aufstiegschancen. Kontinuierliche Weiterbildung in neuen Techniken ist für den Erfolg entscheidend.