Arbeitsrecht

Das deutsche Arbeitsrecht regelt die Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Es bietet Schutz und klare Rahmenbedingungen für beide Seiten. Internationale Fachkräfte sollten die Grundlagen kennen.

Arbeitsverträge und Pflichten

Ein Arbeitsvertrag ist die Basis jedes Beschäftigungsverhältnisses. Er legt Rechte und Pflichten wie Arbeitszeit und Vergütung fest. Mündliche Vereinbarungen sind möglich, schriftliche Verträge bieten mehr Sicherheit.

Arbeitgeber müssen für Sicherheit am Arbeitsplatz sorgen. Arbeitnehmer sind zur Erbringung der vereinbarten Leistung verpflichtet. Verstöße können rechtliche Konsequenzen haben.

Kündigungsschutz und Beendigung

Das Kündigungsschutzgesetz schützt Arbeitnehmer vor willkürlicher Entlassung. Nach sechs Monaten im Betrieb greift der allgemeine Kündigungsschutz. Ausnahmen gelten für Kleinbetriebe und in der Probezeit.

Kündigungen müssen schriftlich erfolgen und begründet werden. Bei Unstimmigkeiten kann vor dem Arbeitsgericht geklagt werden. Internationale Mitarbeiter sollten spezifische Regelungen für Aufenthaltsstatus beachten.

Urlaubsanspruch und Arbeitszeiten

Gesetzlich steht jedem Arbeitnehmer mindestens 20 Tage Urlaub pro Jahr zu. Tarifverträge können höhere Ansprüche vorsehen. Der Urlaubsanspruch entsteht nach sechs Monaten Betriebszugehörigkeit.

Die reguläre Wochenarbeitszeit beträgt meist 35 bis 40 Stunden. Überstunden müssen vergütet oder durch Freizeit ausgeglichen werden. Sonn- und Feiertagsarbeit ist grundsätzlich verboten, mit Ausnahmen für bestimmte Branchen.

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